07.01.2016 - 02:02 Uhr

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Ende Februar ist Richtfest

Mit etwas Fantasie lässt sich der Grundriss schon erahnen. Der Bau des Kirchheimer Sportvereinszentrums am Stadion verläuft nach Plan. Ende kommenden Monats will der VfL Richtfest feiern.

Bernd Köble
Viel sieht man dieser Tage noch nicht vom neuen Sportvereinszentrum. Im Januar soll sich das jedoch rasant ändern. In der Bildmitte lassen sich Aufzugsschacht und Treppenhaus des Gebäudes erkennen.Foto: Carsten Riedl
Viel sieht man dieser Tage noch nicht vom neuen Sportvereinszentrum. Im Januar soll sich das jedoch rasant ändern. In der Bildmitte lassen sich Aufzugsschacht und Treppenhaus des Gebäudes erkennen.Foto: Carsten Riedl

Kirchheim. Frühlingshaftes Wetter mitten im Winter – der Traum eines jeden Bauherrn. Doch auch ohne die zweifelhaften Vorteile des Klimawandels liefe an der Jesinger Allee alles nach Plan. Die Bodenplatte lässt zum ersten Mal die Dimension erahnen, Aufzugsschacht und Teile des Treppenhauses stehen auch schon. Das Vereinszentrum des VfL Kirchheim nimmt Gestalt an. Mit der Errichtung der holzverbundenen Fassadenteile, die in Bissingen derzeit vorgefertigt werden, ist am Montag der nächste große Schritt geplant. Ende Februar soll bereits Richtfest sein. Momentan spricht nichts dagegen, dass im neuen Jahr nach Ende der Sommerferien planmäßig eröffnet werden kann.

Ein spannendes Jahr erwartet den VfL. Nicht nur Vereinschefin Doris Imrich freut sich. Auf dem Weg zur vielleicht größten Zäsur seit der Gründung des VfL vor 134 Jahren kann sie auf zahlreiche Mitstreiter setzen. Stadt, Vereinsfamilie und der Landessportbund, der die Startphase begleitet. Sie alle wirken daran mit, dass nicht nur die Hülle rechtzeitig fertig wird, sondern auch der Betrieb planmäßig und reibungslos funktioniert. „Wir sind nicht nur zeitlich im Plan, wir sind auch strategisch auf einem guten Weg“, sagt Doris Imrich. Die kommenden Monate werden entscheidend sein. Die Benennung eines hauptamtlichen Geschäftsführers, die Auswahl der Trainingsgeräte, die Qualität der Ausstattung – das alles wird mit entscheidend sein, ob es gelingt, bis zur Eröffnung im Sommer die angepeilten 400 Mitglieder zum Start zu mobilisieren.

Zu Beginn des Jahres will der Vereinsvorstand deshalb noch einmal das Gespräch suchen in den Gremien der Kirchheimer Vereinsnachbarn und in den Ausschüssen der eigenen Abteilungen. Dabei soll es auch um die endgültige Beitragsstruktur für einen Kirchheimer Sportpass gehen. Grundsätzlich wird jedes Kirchheimer Sportvereinsmitglied die neuen Räume nutzen können. Zu einem einheitlichen Monatsbeitrag von 51  Euro. Dazu kommt der Jahresbeitrag des jeweiligen Vereins. Ziel ist es, das Beitragsgefälle zwischen den einzelnen Vereinen und Abteilungen durch ein entsprechendes Rechenmodell zu glätten. Damit will man verhindern, dass Sportler mit Inte­resse am Vereinszentrum aus Kostengründen Verein oder Abteilung wechseln.

Gemessen an den Problemen der Vergangenheit sind das kleine Hürden, ist Doris Imrich überzeugt. Die Skepsis an der Tragfähigkeit des Konzeptes ist demnach Vorfreude gewichen. „Die Resonanz, die wir erhalten, ist sehr positiv“, sagt die VfL-Vorsitzende. „Die Leute freuen sich auf etwas Neues.“ Das zeigt auch das kletternde Spendenbarometer. Über sogenannte Bausteine flossen bisher fast 20 000 Euro in die Kasse. Für all diejenigen, die Vorfreude rasch in Tat umsetzen, gibt es ein extra Bonbon: Pünktlich zum Richtfest Ende Februar sind Anmeldungen möglich. Die ersten 400 Mitglieder sollen vom Start weg sechs Wochen kostenlos trainieren können.

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