27.08.2010 - 14:15 Uhr

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RFV diesmal mit Nebenrolle

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Tim Hoster vom RV Altheim hat den Großen Preis von Weilheim der Springreiter gewonnen. Andreas Brünz (RC Alschbach/Gültstein) hatte auf dem Egelsberg die Konkurrenz in der schweren Klasse sicher im Griff.

Weilheim. Nach dem fantastischen Vorjahreserfolg der Weilheimer Springreiter, war es in diesem Jahr etwas ruhiger um Fischer, Walliser und Co. Der Egelsberg erlebte ein hochklassiges Starterfeld, über sämtliche Spring-Prüfungen hinweg. Sehr erfreulich aus Weilheimer Sicht: die neuen Böden der Außenplätze waren in hervorragendem Zustand und bekamen viel Lob von den Springreitern.

Allen voran Andreas Brünz, der bereits in den Vorjahren in Weilheim immer wieder erfolgreich war. Er dominierte die schweren Springen. Nur beim Großen Preis von Weilheim musste er Tim Hoster (Silit-RV Altheim) auf Nino des Buissonnets und Adrian Schmid (RSZ Boll) auf L. B. Centra den Vortritt lassen. Beide blieben im Stechen fehlerfrei, und nur die Zeit entschied über die ersten beiden Plätze. In 41,16 Sekunden entschied Tim Hoster die Prüfung für sich und freute sich anschließend über die goldene Schleife.

Bei Andreas Brünz auf Master de Menardiere fiel im Stechen eine Stange, dafür hatte er mit 38,16 Sekunden die schnellste Zeit, was am Ende Platz drei bedeutete. Dass die beiden ein eingespieltes Team sind, hatten sie zuvor in den Springprüfungen der schweren Klasse gezeigt. Sowohl die Zeitspringprüfung der Kl. S* wie auch die Springprüfung der Kl. S* konnte Andreas Brünz für sich entscheiden.

Doch auch Teck-Reiter kamen beim Großen Preis in die Platzierungen. Carina Münzing (RC Hofgut Bodelshofen) freute sich über ihren guten fünften Platz. Nach ihrem Null-Fehler-Ritt, fiel im Stechen dann eine Stange. Doch auch mit ihrem zweiten Pferd, Lord Loop, kam sie mit einem Abwurf und 65,76 Sekunden noch auf Platz 14. Maren Walliser vertrat im großen Preis die Farben ihres Heimvereins. Sie belegte am Ende mit Charite Platz zwölf (Vier Fehlerpunkte, 65,37 Sekunden). Uwe Heinrich vom RC Hofgut Bodelshofen war an diesem Wochenende in Weilheim der erfolgreichste Teck-Reiter. Er startete teilweise mit bis zu drei Pferden in einer Prüfung. Dies zahlte sich aus. In der Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse M** kam er mit Larom und null Fehlern in 30,43 Sekunden als Zweiter auf das Treppchen. In der Springprüfung der Klasse M* mit Stechen erreichte er mit Frodo Rang drei und mit Fandango Rang sieben. Die Punktespringprüfung der Klasse L, Abteilung zwei ging ebenfalls an ihn. Mit dem Maximum von 44 Punkten in 44 Sekunden gewann er mit Fandango. Seine Schülerin Meike Berner kam ebenfalls mit 44 Punkten in 43,78 Sekunden auf Rang drei.

In den Springprüfungen der Klasse L, die aufgrund der hohen Starterzahlen dreigeteilt wurde, gab es weitere erfreuliche Platzierungen für Teck-Reiter. In der ersten Abteilung belegten Uwe Heinrich (RC Hofgut Bodelshofen) Platz drei mit Fandango und Madeleine Fischer vom gastgebenden Verein Platz fünf mit Chuana. In der dritten Abteilung erreichte Meike Berner vom Hofgut Bodelshofen mit Lissy und einem fehlerfreien Ritt einen aus ihrer Sicht hervorragenden dritten Platz.

In einer weiteren Springpferdeprüfung der Klasse L freute sich die Weilheimerin Madeleine Fischer über ihren neunten Platz mit Quite Smart und 7,2.

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