20.10.2011 - 02:02 Uhr

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Toller Start für die Weihnachtsaktion

Einen fulminanten Start hat die 32. Weihnachtsaktion des Teckboten hingelegt: Die Volksbank Kirchheim-Nürtingen spendete zum Auftakt stolze 2 000 Euro. Die Weihnachtsaktion unterstützt wieder drei soziale Angebote in Kirchheim und Umgebung.

Irene Strifler
Grund zur Freude hatte Teckboten-Verleger Ulrich Gottlieb (links), als er den ersten Spendenscheck aus den Händen der beiden Vor

Kirchheim. So lange es die Weihnachtsaktion gibt, so lange währt auch schon die Unterstützung durch die Volksbank mit einer starken Auftaktspende. „Wir freuen uns, dass wir den Spendenreigen als Zugpferd wieder von Anfang an begleiten dürfen“, teilten die Vorstandsvertreter Harald Kuhn und Wolfgang Mauch beim Gespräch in der Redaktion mit. Im Gepäck hatten die beiden „Köpfe“ der Volksbank Kirchheim-Nürtingen nicht nur viele gute Wünsche für die 32. Weihnachtsaktion, sondern auch einen Scheck mit sage und schreibe 2 000 Euro.

Teckboten-Verleger Ulrich Gottlieb, Vorsitzender des Vereins „Gemeinsam für eine gute Sache“, freute sich über den soliden Grundstock, auf den die traditionelle Weihnachtsaktion des Teckboten heuer wieder aufbauen kann. Er unterstrich die Besonderheit, die der Weihnachtsaktion einen besonderen Stempel im Reigen sehr vieler wohltätiger Aktionen verleiht: Hier fließt jeder Cent in unterstützenswerte Projekte vor Ort. Das gespendete Geld kommt also ausnahmslos im Verbreitungsgebiet des Teckboten, in Kirchheim und Umgebung zum Einsatz. Das Know-how der Lokalzeitung vor Ort macht es möglich, jedes Jahr unterstützenswerte Aktionen aus der Schar der Bewerbungen herauszufiltern, die den unterschiedlichsten Bedürfnissen gerecht werden und der sozialen Landschaft rund um die Teck guttun. Durch die Berichterstattung im Teckboten kann sich jeder Spender selbst ein Bild davon machen, wie das Geld vor Ort eingesetzt wird.

Natürlich ist es nie möglich, allen unterstützenswerten Projekten gerecht zu werden. Wieder musste sich der Verein „Gemeinsam für eine gute Sache“ der Aufgabe stellen, aus der Fülle der Bewerber eine Auswahl zu treffen. Auch diesmal handelt es sich um drei soziale Einrichtungen und Projekte, die das soziale Klima in der Region spürbar verbessern.

Unterstützt wird heuer die Vesperkirche. Initiiert von der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde und dem Kreisdiakonieverband, wird sie längst von einer breiten Bewegung in Kirchheim getragen. Zwei Wochen lang sorgen viele Hände und Helfer dafür, dass einsame und arme Menschen einmal das Gefühl auskosten können, sich an einen gedeckten Tisch setzen zu dürfen. Für kurze Zeit können sie hier die Sorgen des Alltags vergessen. Bei der Vesperkirche entstehen Kontakte quer durch alle Bevölkerungsschichten, denn sie ist für alle offen. Da die Nachfrage Jahr für Jahr wächst, steigt trotz Sponsoren auch der Abmangel. Die Einrichtung ist daher auf Unterstützung angewiesen.

Zweiter im Bunde ist das CJD Jugenddorf Hohenreisach mit seinem neuen Projekt „MiA“. Die Abkürzung steht für „Mütter in Ausbildung“ . Ziel ist, Müttern die Chance zum Einstieg in eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bieten. Wenn sie darin gestärkt werden, langfristig den Familienunterhalt selbstständig zu sichern, kann auch Kinderarmut vermieden werden. Nicht nur den Müttern, sondern auch Betrieben und Unternehmen wird ein Ansprechpartner zur Seite gestellt.

Vorwiegend jungen Erwachsenen mit Verhaltensauffälligkeiten kommt die Arbeit der Ziegelhütte Ochsenwang zugute. Dort gibt es berufsbildende Förderangebote, etwa das Arbeiten in der Landwirtschaft, in der Schreinerei oder im kreativen Bereich. Im kommenden Sommer soll nun ein „Kunst- und Aktionspfad Randecker Maar“ auf die Beine gestellt werden. Dabei handelt es sich um ein erlebnispädagogisches Projekt, das nicht nur von örtlichen Künstlern unterstützt wird, sondern auch die Bevölkerung einbezieht. Arbeiten und Aktionen finden nämlich über einen Zeitraum von mehreren Wochen hinweg auf der schönen Alb öffentlich statt.

Ab sofort sind Spenden für die beschriebenen Projekte jederzeit willkommen. Wie gesagt: Jeder Cent kommt den vor Ort verankerten Projekten zugute. Das gilt auch für die Einnahmen aus dem Presseball am Samstag. Folgende Konten stehen für Einzahlungen unter dem Stichwort „Weihnachtsaktion“ zur Verfügung:

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