Kirchheim. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt, war das zweisitzige Motorkunstflugzeug unmittelbar nach dem Start gegen 16.45 Uhr in ein Waldstück an der Hahnweide abgestürzt. Der 24-jährige Pilot hat sich schwere Verletzungen zugezogen. Er wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Stuttgart geflogen.
Vor Ort sagte Walter Nerdinger von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BfU), dass es sich wohl um eine Art Einweisungsflug gehandelt habe. Zeugen hätten bestätigt, dass es Probleme „im Motorbereich“ gab. Nach einer Platzrunde habe der Motor ausgesetzt. Das Flugzeug hatte eine zu geringe Geschwindigkeit und somit auch nicht genügend Tragfähigkeit.
In das Waldstück südöstlich der Bürgerseen sei das Flugzeug abgestürzt, ohne eine Schneise in den Wald geschlagen zu haben. Der Pilot habe sich wohl noch aus der roten „Extra 300 L“ befreien können und dann versucht, seinen Kopilot zu retten. Letzteres war aber nicht mehr möglich, weil die Maschine Feuer gefangen hatte. Sie ist vollständig ausgebrannt.
Die Untersuchungen zur Unfallursache dauern an. Der Sachschaden am Flugzeug wird auf 250 000 Euro geschätzt. tb/Foto: Markus Brändli
