Göppingen. Eine 43-jährige Frau ist am Donnerstagnachmittag von ihrem 13-jährigen Sohn in der Wohnung in einem Hochhaus in Bartenbach blutüberströmt aufgefunden worden. Auf die Frau war mehrfach eingestochen worden. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Neben der Frau konnte die Tatwaffe auf dem Wohnzimmerboden vorgefunden werden. Noch am Nachmittag kam ein Gerichtsmediziner an den Tatort, um die genauen Umstände der Tat zu begutachten. Die Frau wurde am Freitagvormittag obduziert.
Noch im Laufe des Donnerstagabends wurde die 25-köpfige Sonderkommission „Engenlauch“ von der Göppinger Kriminalpolizei ins Leben gerufen. Bei den ersten Vernehmungen machte der 16-jährige Sohn der Getöteten, der an der Hand eine Schnittverletzung hatte, widersprüchliche Angaben. Das führte dazu, dass er am späten Donnerstagabend vorläufig festgenommen wurde. Bei einer weiteren Vernehmung am Freitagvormittag räumte der jugendliche Tatverdächtige letztlich den Messerangriff auf seine Mutter nach einem vorangegangenen Streit ein. Die fünfköpfige Familie lebt schon seit Jahren in dem Göppinger Stadtbezirk. Der 16-jährige Schüler ist noch nicht wegen Gewaltdelikten auffällig gewesen.
Die Ermittlungen der Göppinger Kriminalpolizei dauern an. Gegen den 16-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft Ulm beim zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Ulm Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags beantragt.lp
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