Leben & Freizeit

16.02.2012 - 16:18 Uhr

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Erstkommunion

lps/Cb. Die Kommunion geht zurück auf das vielfach bildlich in der Kunst dargestellte letzte Abendmahl, das Christus mit seinen Jüngern feierte, bevor er im Garten Getsemaneh von römischen Hilfstruppen aufgegriffen und vor seine Richter gezerrt wurde. Erstkommunion oder erste heilige Kommunion nennt man in der katholischen und altkatholischen Kirche den meistens festlich begangenen ersten Kommunionempfang der Kinder. Kirchliche Volljährigkeit erreichen katholische Jugendliche aber erst mit der späteren Firmung. Taufe, Erstkommunion und Firmung gelten als Initiationsriten. Beim ersten Gang zur Kommunion wird ein besonderer Gottesdienst gefeiert. Familie und Taufpaten sind wichtige Begleiter. Vorbereitet wird die Erstkommunion durch eine theoretische und praktische Einführung in den christlichen Glauben, den Kommunionunterricht, und durch den Empfang des Bußsakraments. In der Vorbereitung sollen sich die Kommunikanten mit der Frage nach Gott, mit dem Wirken Christi, der Jünger und Apostel sowie dem Sinn und Ablauf der heiligen Messe beschäftigen. Traditionell findet die Erstkommunion am Sonntag nach Ostern, dem „Weißen Sonntag“ statt. In vielen Gemeinden werden heute auch andere wichtige Tage des kirchlichen Kalenders wie Ostermontag oder Christi Himmelfahrt für die Feier bestimmt.

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