Hochzeit
PM. Wer sich mit Senioren über ihre Wünsche und Vorstellungen unterhält, der bekommt in der Regel folgende Antwort: Sie wollen so lange es geht mobil sein, ihre Selbstständigkeit erhalten und nicht einsam sein.
Inzwischen gibt es immer mehr Projekte, die diese Wünsche berücksichtigen und Hilfen anbieten. Es wird viel investiert in seniorengerechte Wohnungen und Umgebungen, aber wenig in Altersprävention. Tatsache ist doch, dass der Schlüssel für Selbstständigkeit vor allem anderen im Menschen selbst liegt.
Wer nicht mehr genug Muskulatur und Kraft besitzt, um beispielsweise Treppen zu steigen, kann sich zwar einen Lift einbauen, aber mit der schwindenden Kraft verringern sich die Beweglichkeit und das Reaktionsvermögen, verschlechtert sich die Balance und erhöhen sich das Sturzrisiko sowie die Angst, nicht mehr adäquat auf Situationen reagieren zu können. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch der Zusammenhang von Bewegung und Gedächtnisleistung. Wer sich nicht mehr bewegt, neigt eher zu Mutlosigkeit und Depression.
Was kann man dagegen tun? Es ist eigentlich logisch und einfach: Die fehlende Kraft sollte durch ein funktionelles Kraft- und Gesundheitstraining wieder aufgebaut werden. Dass Alter keine Rolle beim Muskel- und Kraftaufbau spielt, zeigt eine im Focus veröffentlichte Studie des University Medical Center in Hamilton. Dort wurde nachgewiesen, dass 70-jährige Senioren ihre Werte „um Jahrzehnte“ verbessert hatten. Nach einem halben Jahr mit wöchentlichem Aufwand von zwei Mal einer Stunde hatten die Senioren nicht nur 50 Prozent mehr Kraft, sondern auch erheblich verbesserte Zellfunktionen vorzuweisen.
„In meiner Funktion als Heilpraktikerin und Trainerin im Asahi Gesundheitszentrum beobachte ich die positiven Wirkungen von gezieltem Kraft- und Gesundheitstraining täglich“, weiß Ursula Hermann. „Ich höre oft den Satz: Oh, hätte ich nur früher mit dem Training angefangen – wenn Senioren erleben, dass sie wieder trittsicherer gehen können, sich Gelenk- und Rückenschmerzen reduzieren, sie wieder mit den Enkeln spielen und Alltagsdinge leichter erledigen können.“
Nur durch einen geringen Einsatz von zwei Stunden Gesundheitstraining wöchentlich lassen sich Lebensfreude und Selbstständigkeit nachweislich erheblich steigern.
Fragen zu einem individuellen Gesundheitstraining für Senioren beantwortet Ursula Hermann persönlich beim Tag der offenen Tür von 13 bis 17 Uhr am kommenden Sonntag, 27. November, im Asahi in der Kirchheimer Bohnau.




