Wirtschaft

10.02.2012 - 15:56 Uhr

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Ausbildung 
mit Durchblick

lps/Cb. Es kommen auch Menschen mit „normalem“ Sehvermögen zum Optiker, zum Beispiel, um eine Sonnenbrille zu erwerben, doch die überwiegende Mehrheit der Kunden benötigt optische Brillen oder Linsen zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit.

Die Ausbildungsordnung der Augenoptiker wurde 2011 modernisiert. Auch heute stellen Augenoptiker nach Vorschrift des Arztes oder als Ergebnis von Sehschärfenbestimmungen (Refraktionen) im Betrieb eines Meisters oder staatlich geprüften Augenoptikers Brillen aller Art her und passen Kontaktlinsen an.

Gläser, die vorgeschliffen aus dem Werk kommen, bearbeiten sie, zentrieren sie und arbeiten sie unter Einsatz von High-Tech-Geräten in die Fassungen ein. Schließlich passen sie diese anatomisch genau an.

Handwerkliches Geschick und Freude an präziser Arbeit sind Voraussetzungen für diesen bundesweit anerkannten Ausbildungsberuf.

In den Vordergrund rückt die Dienstleistung am Kunden, angefangen von der intensiven Beratung bis zur Anpassung der Sehhilfen.

Im Umgang mit Kunden finden Stilberatungen statt. Die Fachleute unterweisen die Kunden im richtigen Gebrauch und in der Pflege von Kontaktlinsen.

Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre. Verkürzungen oder Verlängerungen sind nach Maßgabe des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) auf Antrag möglich.

Ausgebildet wird im dualen System (Betrieb und Berufsschule). Geändert hat sich die Prüfungsform, denn ab 2012 kommt die sogenannte gestreckte Gesellenprüfung zur Anwendung.

Statt der Zwischenprüfung gibt es einen ersten Teil der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer, der in die Endnote einbezogen wird.

Teile der Ausbildung können mit Zustimmung des Ausbildenden im Ausland absolviert werden.

Ziel vieler Absolventen ist auch heute noch der eigene Optiker-Betrieb.

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