02.09.2010 - 11:09 Uhr

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Gesammelte Raritäten

rum

Morgen und übermorgen, 4. und 5. September, stellt sich das „Fliegende Museum Hahnweide“ (FMH) erstmals auf dem Sonderlandeplatz Hahnweide der Öffentlichkeit vor.

Kirchheim. Was der Fachwelt bereits auf der Luftfahrtmesse Aero im April in Friedrichshafen als Idee präsentiert wurde, wollen die Initiatoren, allesamt Piloten und Liebhaber alter Flugzeuge, am kommenden Wochenende der Öffentlichkeit vorstellen – das „Fliegende Museum Hahnweide“. Dabei handelt es sich um bislang neun sehr gepflegte Flugzeugveteranen aus den Fliegergruppen und von Privatleuten, deren fliegerische Heimat die Hahnweide ist. Gezeigt werden am morgigen Samstag ab 13 Uhr und am Sonntag ab 10 Uhr so Raritäten wie die Gö 4, die Minimoa, der Bergfalke III, die Ka 6, der L-Spatz, der Phöbus, der Zugvogel, die Slingsby T21b – alles Segelflugoldtimer – und die einmotorige Falco F8.

Ziel der Präsentation ist es, die historischen Flugzeuge auf der Hahnweide der Bevölkerung am Boden und in der Luft zu zeigen und vorzufliegen und dabei in Gesprächen das Vorhaben „Fliegendes Museum Hahnweide“ zu erläutern. Die Vision der Segelflugzeugenthusiasten ist ein Museum auf der Hahnweide, in dem die liebevoll restaurierten und gepflegten Preziosen der Luftfahrt gemeinsam mit alten Fotos und Filmen aus den Anfängen der Fliegerei an der Teck den Besuchern gezeigt werden könnten.

Ein Schritt in diese Richtung geht die Präsentation am Wochenende, die von den FMH-Initiatoren deshalb auch nicht als Flugshow oder Flugtag angesehen wird – es gibt weder ein Flugprogramm noch eine Zeitvorgabe. Außerdem wird, wie bei allen Sichtfliegern, das Wetter den Zeittakt der Veranstaltung bestimmen. pm

Interessierte finden das FMH unter www.fmh-hahnweide.de

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