Lokales

1 000 Stunden fürs Lädle

Annähernd 1 000 ehrenamtliche Arbeitsstunden leisteten Mitglieder des Fördervereins des Freilichtmuseums in der Saison 2005 für "ihr" Lädle, einen waschechten Kolonialwarenladen aus dem Jahr 1929. Eine "Dankeschön-Fahrt" führte sie kürzlich nach Laichingen.

BEUREN/LAICHINGEN An insgesamt 78 Tagen hatte der nostalgische Laden im Museumsdorf in Beuren geöffnet. Ein besonderer Erfolg beim Publikum waren die erweiterten Öffnungstage in den Sommerferien.

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Bereits im neunten Jahr betreibt der Förderverein das Lädle in der Nachfolge von Helene Schach, der letzten Besitzerin, die bis 1992 in Nürtingen noch hinter der Ladentheke stand. Fördervereinsvorsitzender Wolfgang Maier und Museumsleiterin Steffi Cornelius luden Lädlesmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zur "Dankeschön-Fahrt" nach Laichingen ein.

Zu der Stadt besteht eine enge Verbindung, weil von dort ein Weberhaus ins Museumsdorf zog und zudem das Lädle eine Auswahl an Laichinger Textilien im Sortiment führt. Der Ausflug führte zur Betriebsbesichtigung bei der Weberei Pichler, der einzigen noch produzierenden Weberei in Laichingen.

Auf dem Programm stand auch der Besuch des Weberei- und Heimatmuseums. Rolf Riek, Vorsitzender des Heimat- und Höhlenvereins, bot außerdem einen Stadtrundgang an, um auch den ursprünglichen Standort des Weberhauses in der Mohrengasse in Laichingen noch zu besichtigen.

Das Museumslädle hat, wie das Freilichtmuseum, jetzt Winterpause, doch hinter den Kulissen wird Inventur gemacht, neue Produkte werden ausgewählt. Bei der Museumsverwaltung gibt es ab sofort Einkaufsgutscheine für das Museumslädle des Fördervereins, die in der neuen Saison ab April 2006 eingelöst werden können.

Wer sich für die ehrenamtliche Tätigkeit im Museumslädle des Fördervereins Freilichtmuseum Beuren interessiert, der wendet sich an das Freilichtmuseum Beuren, Museumsverwaltung, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren, Info-Telefon 0 70 25/9 11 90-90 oder E-Mail info@freilichtmuseum-beuren.de.

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