Lokales

20 Gruppen traten an

Gehörig ins Schwitzen kamen am Samstag die 180 Teilnehmer, die sich der Abnahme des Feuerwehr-Leistungsabzeichens stellten.

KIRCHHEIM Dabei galt es für die Löschgruppen in allen drei Stufen Bronze, Silber und Gold zunächst einen Löschangriff vorzunehmen. Nach der Entnahme des benötigten Löschwassers wurden drei Strahlrohre zur Bekämpfung eines angenommenen Brandes eingesetzt, wobei ein Trupp über eine Leiter in ein Obergeschoss einstieg.

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In den Stufen Silber und Gold wurde im zweiten Abschnitt eine technische Hilfeleistung verlangt, die wie der Löschangriff in einer vorgegebenen Zeit zu bewältigen war. Für die höchste Stufe, das Feuerwehr-Leistungsabzeichen in Gold, sind von den Feuerwehrangehörigen Fragen über die Brandbekämpfung und zur Hilfeleistung zu beantworten.

Besonders hoch war in diesem Jahr die Zahl der Gruppen, die sich der Abnahme zum goldenen Leistungsabzeichen stellten. Dazu mussten zuvor die Leistungsprüfungen in Bronze und Silber erfolglreich bestanden werden. Dies bedeutet für die Gruppenmitglieder über mehrere Jahre hin einen hohen, zeitlichen Aufwand für die Übungen, zusätzlich zum regulären Dienst in ihren Feuerwehren.

Acht Gruppen traten zur Leistungsprüfung in der Stufe Gold an, sieben Gruppen kämpften um das silberne Abzeichen, fünf Gruppen gingen um das Leistungsabzeichen in Bronze an den Start.

Die Abnahme fand auf dem Gelände der Feuerwache Kirchheim statt. Dort konnten die erfolgreichen Gruppen dann auch das begehrte Abzeichen von Kreisbrandmeister Bernhard Dittrich entgegennehmen. Dies ist das sichtbare Zeichen für ein hohes Engagement, da die Vorbereitungen für das Leistungsabzeichen sehr zeitaufwendig sind.

Aus der Teckregion holten das Bronzene Abzeichen zwei Löschgruppen der Kirchheimer Wehr. Gold holten sich zwei Gruppen der Feuerwehr Erkenbrechtsweiler.

pm