Lokales

33 mal durch Deutschland

Einmal im Monat plant und organisiert Jurij Poliak eine Fahrt zu einem bedeutenden Ziel in Deutschland oder dem nahen Ausland.

KIRCHHEIM Jurij Poliak war Ingenieur in Russland und lebt schon seit sechs Jahren in Kirchheim. Als Spätaussiedler will er seine neue Heimat und deren Kultur kennen lernen und bietet gleichzeitig auch anderen die Gelegenheit zur Teilnahme an Ausflügen. Mit dem Wochenend-Ticket macht sich dann eine Gruppe von etwa bis 30 Menschen jeder Altersgruppe mit Kindern an einem Samstagmorgen auf den Weg, geführt von Jurij Poliak, der die Reise minutiös ausgearbeitet hat und fundiert führt. Bisher wurden unter anderem Regensburg, Basel, Garmisch-Partenkirchen, Wiesbaden, Mannheim, Lichtenstein, Stuttgart und Nürnberg besucht.

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Ziel Nummer 33 war nun im Juni Trier, die älteste Stadt Deutschlands. Die Teilnehmer waren sehr beeindruckt von einer Stadt voller Leben und reich an Geschichte. Sie bewunderten unter anderem die Porta Nigra als imposantes Zeugnis der Römischen Zeit, die Kaiserthermen und das prachtvolle Kurfürstliche Palais, den Palastgarten mit seinen Skulpturen und der eindrucksvollen Fontäne. Sehr gespannt waren die Teilnehmer auf das Karl-Marx-Haus, ist doch der Urvater des Kommunismus ein Sohn der Stadt Trier.

Voller Eindrücke erreichte die Gruppe schließlich wieder Karlsruhe, Stuttgart, Kirchheim (in diesen Städten wohnen die Reiseteilnehmer). Ihr Herzlicher Dank geht an Jurij Poliak, der es auch dieses Mal wieder verstand, seinen Mitreisenden eine weitere Facette ihrer jetzigen Heimat mit Leben zu erfüllen. Voller Vorfreude erwarten sie die Juli-Reise und hoffen, dass noch sehr viel mehr solcher Exkursionen stattfinden können.

lw