Lokales

4;5:3,5 Naberner quälen sich zum Sieg

KIRCHHEIM Der von den Naberner Schachfreunden fest eingeplante Bezirksliga-Sieg gegen Ammerbuch fiel mit 4;5:3,5 überraschend knapp aus. Zum einen fehlte wieder einmal Spitzenspieler Falow, zum anderen leistete sich im Schlussspurt Martin Vogel (Brett 2) gegen Arndt und Jan Jäger (7) gegen Masekowsky gravierende Schnitzer. Gewonnene und schön herausgespielte Partien wurden dadurch noch völlig überflüssig verloren. Cuong Minh Tran fehlte entschuldigt, und so mussten mit 7 Spielern noch 4 Punkte für einen Sieg zusammengekratzt werden.

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Mit einem Bauernsturm zeigte Schulz (6) gleich, wer Chef am Brett ist. Mit gezielten Attacken gegen die Königsfestung wurde Buck sehr früh in die Defensive gedrängt und schon im 20. Zug zum Aufgeben gezwungen.

Auch Ilzhöfer (8) besetzte gegen Köhler schnell das Mittelfeld, setzte sinnvoll die Springer ein und gewann bis zum 40. Zug klar die Oberhand.

Günter Keller (3) hatte mit Schmid ebenfalls keine sonderlichen Probleme. Auch Karl Moll (5) hatte mit Schlichenmaier einen Gegner, der sich ein Remis erhoffte. Ein überraschender Gegenangriff und eine gut postierte Dame zerschlugen alle Träume. Nach Abtausch der Schwerfiguren führte ein Freibauer zur Entscheidung und zum nächsten Punkt für Nabern.

Alfred Keller (4) kam gegen Heinz zur schönsten Partie des Tages. Heinz war völlig eingekeilt und konnte sich nur durch Verluste befreien. Die Partie war aufgabereif und dazu noch durch Zeit verloren.

kj