Lokales

50 000 Euro gingen an falsche Adresse

WENDLINGEN Ein Paket mit ungewöhnlichem Inhalt erhielt letzte Woche ein Mann in Wendlingen. Der 63-Jährige staunte nicht schlecht, als er die Postsendung öffnete und plötzlich 50 000 Euro Bargeld in Händen hielt. Allerdings ist bisher völlig unklar, woher das Geld stammt.

Anzeige

Das Paket erhielt der Wendlinger am Dienstag vergangener Woche. In dem Päckchen befanden sich 100 Scheine zu je 500 Euro und ein Brief. Aus diesem wird ersichtlich, dass das Geld offensichtlich als Spende für eine gemeinnützige Organisation gedacht war. Die Geldscheine waren in Zeitungspapier und zwar von einem "Teckboten" aus dem Jahr 1992 eingewickelt. Der Absender konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden. Auf Grund der bisherigen Erkenntnisse geht die Polizei davon aus, dass der Absender das Geld anonym spenden wollte und versehentlich an eine falsche Adresse gesandt hat. Allerdings ist auch nicht eindeutig klar, welcher Organisation das Geld gespendet werden sollte. Aus dem Begleitbrief geht lediglich hervor, dass der Betrag zur Bekämpfung des "Grauen Star" verwendet werden soll.

Die Polizei sucht nach dem Besitzer, damit das Geld an die richtige Stelle weitergegeben oder zurückgegeben werden kann. Sofern der Unbekannte das Geld spenden und dabei anonym bleiben möchte, wird ihm dies von der Polizei zugesichert. Hinweise nimmt der Polizeiposten Wendlingen unter Telefon 0 70 24/92 09 90 entgegen.

lp