Lokales

72 Betten weniger

Die Zahl der Betten für das Klinikum Kirchheim-Nürtingen wurde entsprechend dem Bescheid des Regierungspräsidiums Stuttgart auf insgesamt 666 Betten festgelegt. Sie reduziert sich damit um zirka zehn Prozent.

RICHARD UMSTADT

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ESSLINGEN Wie Landrat Heinz Eininger gestern in der Sitzung des Betriebsausschusses Krankenhaus mitteilte, entfallen auf das Kirchheimer Kreiskrankenhaus 250 Betten, auf den Standort Nürtingen, Säer, 292 Betten sowie auf die Psychiatrische Abteilung in der Stuttgarter Straße in Nürtingen 118 Betten zuzüglich sechs Planbetten für die Tagesklinik. Die Zahl der Betten geht damit von bisher insgesamt 738 um rund zehn Prozent auf 666 im Klinikum Kirchheim-Nürtingen zurück. Die Bettenzahl wird sich auf 602 verringern, wenn der geplante Neubau in Nürtingen voraussichtlich 2010 in Betrieb genommen und die Struktur-entscheidung des Kreistags vom 20. März 2003 umgesetzt wird. Dann werden im Klinikum Kirchheim-Nürtingen, bezogen auf den Stand des Jahres 2004, rund 18 Prozent der Betten abgebaut sein.

Die verringerte Bettenzahl wurde durch die strukturellen Änderungen im Zuge der Fusion der beiden Kreiskrankenhäuser Kirchheim und Nürtingen zum Klinikum Kirchheim-Nürtingen notwendig. Auch eine kürzere Verweildauer der Patienten in den Krankenhäusern, insbesondere durch neuartige moderne Operationsmethoden, macht es möglich, die Betten zu reduzieren.

In Kirchheim konnte dadurch die Belegung der zum Teil 100 Jahre alten Klinikgebäude aufgegeben werden. Die Patienten sind heute im 14 Jahre alten Bauteil A, im Bettenneubau B 1 von 2003 und im Bettengebäude C, der seit 1970 steht, untergebracht.