Lokales

94 Schützen erfordernzusätzlichen Aufwand

94 gemeldete Sportler in den verschiedenen Klassen verbuchten die Kreismeisterschaften der Bogenschützen das erforderte organisatorischen Mehraufwand: Die Teilnehmer mussten in drei Gruppen aufgeteilt werden.

NÜRTINGEN Aus Gründen des Ablaufs durften die jüngsten Teilnehmer den Wettkampf am Samstagnachmittag eröffnen. Kreisbogenleiter Jörg Gras leitete die einzelnen Durchgänge sehr souverän. Eine Premiere gab es in Nürtingen auch: Erstmals konnten die ausrichtenden BS Nürtingen die Langbogenschützen des TSV Ötlingen auf dem Gelände begrüßen. Langbogen sind aus einem Stück aus Holz gefertigt. Sie haben keine Zieleinrichtung, und der Schütze schießt seine Pfeile mehr oder weniger instinktiv. Bedingt durch die Bauart der Holzbögen, muss auch sehr schnell geschossen werden. Der Schütze hat sehr wenig, Zeit mit dem gespannten Bogen zu zielen. Die Spiegel, so heißt bei den Bogenschützen die farbige Papierauflage auf der Zielscheibe, ist für die Langbogenschützen auch größer.

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Tell-Schütze bester SeniorBei den Recurveschützen, den Schützen mit dem olympischen Bogen, gab es interessante Kämpfe um die Ringe. In der stark besetzten Schülerklasse A hatte mit Tibor Laubert der SV Tell Weilheim die Nase vorn, doch in der Jugendklasse waren die BS Nürtingen dominierend. In der Schützenklasse lag Rudolf Müller (SV Wendlingen) für seine Konkurrenten unerreichbar in Führung. Die Alterklasse war hart umkämpft. Den ersten Platz holte Manfred Allmendinger vom SV Tell Weilheim. Bei den Compoundschützen konnte Richard Hartmayer (BS Nürtingen) den Seniorensieg sichern, bei den Damen war der SV Wendlingen nicht zu schlagen.

Demnächst werden die Karten bei den Bogenschützen der Region neu gemischt. Am 4. Dezember finden in Reutlingen Bezirksmeisterschaften statt.

tbu