Lokales

Absage an Geothermie

Es bleibt bei einer Holzpelletsheizung für die neue Sporthalle

Der Weilheimer Gemeinderat hält an seiner Entscheidung fest, die neue Sporthalle mit Pellets zu heizen. Der TSV hatte sich zuletzt für eine Geothermielösung starkgemacht.

tobias Flegel

Weilheim. Die Heizung für die geplante Sporthalle am Lindachstadion war im Dezember Gegenstand eines Gesprächs zwischen Verwaltung und dem TSV Weilheim gewesen. Der Verein hatte darum gebeten, noch einmal zu prüfen, ob eine andere als die vom Gemeinderat befürwortete Holzpelletsheizung besser für den Neubau geeignet ist.

Das Treffen kurz vor Weihnachten führte jedoch zu keiner Übereinkunft. Der TSV folgte der Einschätzung seines beratenden Fachingenieurs, der ein Konzept mit Geothermie und Wärmepumpen empfahl. Die Verwaltung hingegen verteidigte weiterhin die Holzpelletslösung, die der Gemeinderat aus vier vorgeschlagenen Varianten ausgewählt hatte.

Für die Verwaltung und Stadträte sprechen vor allem finanzielle Gründe für diese Variante. Zum einen ist eine Pelletsheizung rund 150 000 Euro billiger. Bei den Betriebskosten schneidet die Verbrennung der gepressten Holzstückchen ebenfalls um rund 150 000 Euro günstiger ab. Deshalb bleibt es jetzt bei dieser Heizungsform: In einer nicht öffentlichen Sitzung hat der Gemeinderat beschlossen, an der Holzpelletsheizung festzuhalten und sich nicht weiter mit dem Thema zu befassen.

Ein Grund für den Beschluss war auch, dass man in Weilheim hofft, vom Konjunkturprogramm des Landes für 2009 zu profitieren. Das ist aber nur möglich, wenn die Pläne für die Halle fertig sind und nicht verändert werden.

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