Lokales

Abwassergebührschlägt zu Buche

KIRCHHEIM Spürbar tiefer in die Tasche greifen müssen die Kirchheimer ab Januar fürs Abwasser: Das Ratsgremium hat die Gebühr auf 2,52 Euro pro Kubikmeter festgesetzt. Bisher lag die Gebühr bei 2,03 Euro.

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Als Gründe für den Anstieg nannte Kämmerrer Remshardt den deutlich gestiegenen Unterhaltsaufwand, ebenso die Abschreibungen und die höheren Zuweisungen ans Gruppenklärwerk. In der Vergangenheit lag Kirchheim mit seiner Abwassergebühr deutlich unter den umliegenden Gemeinden, da eine Entlastung durch den Abbau von Überdeckungen eingetreten war. Jetzt liegt die Stadt im oberen Bereich.

Im Ratsrund wurde letztlich keine andere Lösung als die Erhöhung gesehen. Bernhard Most (FDP) bekannte sich grundsätzlich zum Prinzip, Gebühren kostengerecht festzusetzen. "Der Sprung jetzt ist relativ kräftig", räumte er ein, "aber wir sind auch schon andersrum gesprungen." Marianne Gmelin (SPD) bezeichnete die Umlage an das Gruppenklärwerk kritisch als "eine Art Kreisumlage". Die Kostenstruktur müsse dringend unter die Lupe genommen und Kostenminimierung durchgesetzt werden.

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