Lokales

Acht Einfamilienhäuser

Die Baulücke neben dem evangelischen Gemeindehaus an der Georg-Kandenwein-Straße auf dem Weilheimer Egelsberg soll mit acht Einfamilienhäusern geschlossen werden.

ANKE KIRSAMMER

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WEILHEIM Ursprünglich hatte der Planer auf der städtischen Fläche auch den Bau von mehreren Doppelhäusern vorgesehen, die Planung aber auf Anregung des Gemeinderats noch einmal überarbeitet.

In der jüngsten Ratssitzung präsentierte Bürgermeister Hermann Bauer dem Gremium nun den fortentwickelten Vorentwurf. Danach können auf den 4,8 bis 5,9 Ar großen Grundstücken Einfamilienhäuser auch mit Dachaufbauten wie Zwerchgiebeln errichtet werden. Die Garagen sind im Süden der Gebäude angeordnet.

Auf den Einwand von Stadtrat Karl Mohring, es handle sich nicht gerade um kleine Grundstücke, entgegnete Hermann Bauer: "Wir haben in Weilheim keine Spitzenpreise für Bauplätze. Außerdem kann man hier auch mit Einliegerwohnung bauen." Kleinere Häuser seien zudem auf dem Gelände der ehemaligen Geflügelschlachterei vorgesehen.

Auf Grund der Umgebungsbebauung auf sieben bis acht Ar großen Grundstücken hielt Albrecht Narr kleinere Einheiten an der Georg-Kandenwein-Straße für "Flickschusterei". Der städtebauliche Entwurf wird nun der Ausarbeitung des Bebauungsplans und der Erschließungsplanung zu Grunde gelegt.

Auf der Nordseite der künftigen Bebauung soll der bestehende Radweg aus dem Gebiet Egelsberg V/1 zur Gemeinbedarfsfläche mit dem evangelischen Gemeindezentrum hin verlängert werden. In diesen Radweg kann zudem relativ günstig die Entwässerungsleitung für das Gebiet eingelegt werden. Möglich ist außerdem ein Trennsystem für Schmutz- und Oberflächenwasser.