Lokales

Als "Das-Ding-Reporter" dem Lifestyle auf der Spur

Statt Mathe und Bio zu packen, schlüpften die Schüler der 11b des Ludwig-Uhland-Gymnasiums vier Tage lang in die Rolle der Radio-Reporter und untersuchten bei dem gemeinsamen Projekt mit dem Jugendradiosender "Das Ding" des SWR das Thema "Lifestyle".

KIRCHHEIM Am Montagmorgen gegen 10 Uhr kamen vier "Das Ding"-Mitarbeiter an unserer Schule und kurze Zeit später entstand aus dem Klassenzimmer ein Multimediastudio mit acht internetfähigen Computern. In der nun folgenden Redaktionskonferenz einigten wir uns auf das Thema: "Lifestyle". Wir splitteten dieses Thema in vier Unterthemen: "Dein persönlicher Trend '05", "Marke muss das sein?!", "Mein Style 05" und "Deine Vorbilder"! Unmittelbar danach wurden wir in die einzelnen Gruppen aufgeteilt und jeweils sechs von uns einem Unterthema zugeordnet. Diese sechs Schüler suchten sich dann aus, ob sie Reporter- oder Webteamarbeit machen wollen.

Anzeige

Nun durften wir auf www.dasding.de unseren eigenen Account erstellen und somit unsere ersten Erfahrungen über das Einfügen von Bildern per Photoshop sammeln. Des Weiteren überlegten wir uns als junge Reporter erste Konzepte für eine Umfrage zum Thema "Lifestyle". Man diskutierte, wen man fragen könnte und welche Fragen man den betreffenden Personen stellen sollte. Zum Abschluss des Tages gab es eine weitere Redaktionskonferenz, in der Zeitpläne und Aufgaben für den nächsten Tag bekannt gegeben wurden.

"Das Mikrofon ist das Ohr des Reporters", unter diesem Zeichen begann pünktlich um 9 Uhr am Dienstag der zweite Tag des Workshops. Die verschiedenen Gruppen suchten sich interessante Interviewpartner und führten ihre Umfragen durch. Danach gaben wir unsere Ergebnisse zur grafischen Ausarbeitung an die Designergruppen weiter. Bis zur Mittagspause sollten alle Berichte und Interviews zusammen getragen sein. Nach einer Pause machten wir uns an die Vertonung unserer Beiträge. Hierbei bestand die Aufgabe von uns darin, geeignete Aufnahmen so zusammenzuschneiden, dass ein Radiobeitrag in der Länge von ein bis zwei Minuten entsteht. Oftmals war es für uns schwer zu differenzieren, welche Antwort der befragten Personen nun interessant für die Radiozuhörer waren und welche nicht.

Die Grafikgruppe nahm dann die Bebilderung der Beiträge für das Internet in Angriff. Doch wer dachte, dass nun die gesamte Arbeit getan wäre, den erwarteten am Mittwoch noch einige Aufgaben: Nachdem um 9 Uhr wieder eine Redaktionskonferenz abgehalten wurde, stellte sich zu unserem Erschrecken heraus, dass eine Reportergruppe wegen lauten Störgeräuschen im Hintergrund ihr Interview komplett neu durchführen musste. Allerdings gaben die Mitarbeiter uns die Vorgabe, dass sämtliche Beiträge bis um 12.30 Uhr fertiggestellt sein müssen. Jetzt war große Hektik angesagt. Nebenher schliffen die anderen Reporter noch an den Feinheiten herum und spielten Hintergrundmusik sowie Übergänge zwischen den einzelnen Tonfrequenzen ein. Des Weiteren überlegten wir uns Möglichkeiten für die Anmoderation.

Nach der Mittagspause hörten wir uns die Ergebnisse unserer einzelnen Arbeiten an und freuten uns über ein wirklich gelungenes Gesamtbild. Einen glorreichen Abschluss bildete der Ausflug am Donnerstag nach Baden-Baden in die Sendezentrale. Wir waren alle sehr aufgeregt, da wir in der Das-Ding-Show "Mahlzeit" zwischen 12.30 und 13.30 Uhr live zu Gast waren. Neben einigen Musikwünschen von uns, wurde auch ein geschnittener Beitrag ausgestrahlt.

Nach einer kurzen Führung durch das Gelände und einer atemberaubenden Stunde im Studio machten wir uns rundum zufrieden auf den Nachhauseweg. Alle hatten das Gefühl, etwas Neues gelernt zu haben und verstanden nun den großen Aufwand und den riesigen Spaß in der Medienwelt und dem Journalismus.

Beiträge und Bilder der Schüler findet man auf www.DasDing.de und ein spannender Bericht erwartet die Leser auf www.lug-kirchheim.de

ct