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Alternative "Friedwald"als letzte Ruhestätte ...

Alternative "Friedwald"als letzte Ruhestätte

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Zum Artikel "Schotter statt Platten, Blumen statt Rasen", im Teckboten vom 9. Mai:

In dem Bericht "Schotter statt Platten, Blumen statt Rasen",, werden mehrere alternative Bestattungsformen vorgestellt, wobei auch die Kostenseite stark hervorgehoben wird. Eine Bestattungsart wird jedoch nicht erwähnt die des Friedwaldes.

Ein solcher Platz für die letzte Ruhestätte wäre sowohl für die Stadt als auch für die Angehörigen kostengünstig. Dazu kommt noch, dass es bei einer naturverbundenen Lebensweise ein schöner "Abschluss" ist, in einem Waldstück zur letzten Ruhe zu finden

Es wäre gut, wenn sich unsere Gemeideräte und Ortsvorsteher auch mit dieser Form der Bestattung auseinander setzen würden, vielleicht erhält dann der Waldfriedhof als "Anhängsel" einen Friedwald.

Margarethe Schwartz

Ötlingen, Auf dem Berg

Singet dem Herrnein "neues" Lied

Zum Geistlichen Wort "Wes Brot ich ess . . .", im Teckboten vom 5. Mai:

Das "Geistliche Wort" im Teckboten zum Sonntag "Cantate" ("Singet") zog wegen seiner Überschrift meine Aufmerksamkeit auf sich, ich las und spürte ein zunehmendes Unbehagen. Das Bekenntnis zu Gott, dem Schöpfer, lässt sich doch mit dem Gefälligkeits-Lied für einen irdischen "Arbeitgeber" nicht vergleichen. Warum? Weil das Bekenntnis zum biblischen Schöpfergott den Widerstand gegen die "Herren der Welt" mit einschließt.

Gott ist gerade nicht so wie die irdischen Mächtigen: er will eine "neue" Welt, die sich von seinem ganz anderen Gerechtigkeitsverständnis leiten lässt. Deshalb heißt es in dem Psalm auch: Singet dem Herrn ein "neues" Lied und nicht das alte, das für die "Arbeitgeber-Welt" gilt. Davon war leider nichts zu lesen. Aber in ein Loblied des Schöpfers, das nicht zugleich die "Herren der Welt" mit ihrer "Globalisierung" und Militarisierung kritisch in Frage stellt, kann und will ich nicht mit einstimmen.

Martin Brost,

Dettingen, Ammerweg

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