Lokales

Anforderungen steigen

Der Verein "Diakonie und Gemeinde" hielt seine Mitgliederversammlung in den Räumen der Diakonischen Bezirksstelle in Kirchheim ab. Der Vorsitzende, Martin Ludwig aus Unterlenningen, gab ausführlich Rechenschaft über die Aktivitäten des Vereins.

KIRCHHEIM Da die Not bedürftiger Menschen ständig zunehme, werde die Anforderungen an den Verein immer größer, sagte Martin Ludwig. Ursache dieser Entwicklung sei eine Verknappung der allgemeinen finanziellen Mittel, die sich immer mehr auf den sozialen Sektor auswirke. Schlagzeilen wie Hartz IV und Gesundheitsreform sind die Auslöser dafür, dass viele Menschen, die kein ausreichendes Einkommen besitzen, davon in besonderer Weise betroffen sind.

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Der Vorsitzende führte aus, dass der Verein neben den satzungsgemäßen Leistungen an den Kirchenbezirk noch außerordentliche Leistungen erbracht habe. So habe man der Diakonischen Bezirksstelle einen Notfonds an die Hand gegeben, der es den Mitarbeitern möglich mache, Menschen bei der Not des Tages spontan zu helfen. Weiter hätte sich der Verein als Anstellungsträger für die Bezirksdiakoniebeauftragte zur Verfügung gestellt und werde dies weiterhin tun.

Auch die jährlich stattfindende Schlossgala war wieder ein guter Erfolg. Sie wird dankenswerterweise stets von einem oder mehreren Sponsoren finanziell abgedeckt, sodass dafür keine Gelder des Vereins aufgewendet werden. Der Vorsitzende dankte ausdrücklich allen, die durch ihre Mitgliedsbeiträge diese positive Bilanz erst möglich gemacht hätten. Er sprach diesen Dank auch im Namen der Mitarbeiter der Diakonischen Bezirksstelle und im Namen der betroffenen Menschen aus. Trotzdem gelte es, auch weiterhin um Mitglieder zu werben. Er forderte die Anwesenden auf, in persönlichen Gesprächen Menschen von der Notwendigkeit dieser Arbeit zu überzeugen und zu Mitgliedern zu gewinnen.

Siegfried Pfeiffer trug als Rechnungsprüfer das Ergebnis des Rechnungsjahres 2003 vor. Der Rechnungsabschluss endet mit einem deutlichen Plus. Er bestätigte den Anwesenden eine ordnungsgemäße Buchführung, sodass der Vorstand entlastet werden konnte. Wilfried Patz aus Dettingen trug die Daten des Haushaltsplans 2005 vor. Auch dieser Ansatz fand die Zustimmung der Anwesenden.

Anschließend stellte Eberhard Haussmann, Geschäftsführer der Diakonischen Bezirksstelle, die Struktur des neuen Kreisdiakonieverbands Esslingen vor und erläuterte den Zusammenschluss. Abschließend dankte der Vorsitzende allen Beteiligten für das Engagement mit der Feststellung, sich mit dem Verein auf einem guten Weg zu befinden zum Wohle vieler Menschen.

ml