Lokales

Anhörung zur ersten Änderung

Das Regierungspräsidium Stuttgart befasst sich in diesen Tagen mit der Anhörung zum ersten Änderungsverfahren im Planfeststellungsabschnitt 1.4 des Bahnprojektes Stuttgart 21. Dabei handelt es sich um den Filderbereich bis Wendlingen.

STUTTGART Die Planänderungen umfassen im Wesentlichen Abwandlungen und Ergänzungen bei den Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Diese waren aufgrund der Neufassung des Landesnaturschutzgesetzes notwendig geworden.

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Durch die Überarbeitung des Maßnahmenkonzeptes konnten einige auf landwirtschaftlichen Flächen vorgesehene Maßnahmen ganz entfallen. So konnte im Bereich des westlichen Neckartals bei den Naturschutzgebieten "Am Rank" und "Grienwiesen" das Maßnahmenkonzept so optimiert werden, dass insgesamt weniger landwirtschaftliche Flächen für Ausgleichsmaßnahmen in Anspruch genommen werden müssen.

Als Ausgleich für den Verlust von Überflutungsflächen am Neckar, der durch das Dammbauwerk der Neubaustrecke entsteht, ist nun die Anlage von Flachwasserzonen am südwestlichen Rand des Naturschutzgebietes "Grienwiesen" geplant. Die von den Änderungen betroffenen Bürger, Träger öffentlicher Belange und Verbände haben nun Gelegenheit, innerhalb einer zweiwöchigen Frist zu den Änderungen Stellung zu nehmen. Die Betroffenen werden individuell benachrichtigt, sodass eine öffentliche Auslegung entbehrlich ist, teilt das Regierungspräsidium mit.

Nach Abschluss der Anhörung soll voraussichtlich im November der Anhörungsbericht an das Eisenbahnbundesamt weitergeleitet werden.

rp