Lokales

Anlaufstelle für Kinder

Die Filialen der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen bieten in Not geratenen Kindern Sicherheit: Ab sofort ist das Kreditinstitut jetzt auch Partner der "Kelly-Inseln". Damit entsteht im Landkreis das größte Netz von Anlaufstellen für Hilfe suchende Kinder.

KIRCHHEIM "Kinder wenden sich auch bisher schon an unsere Filialmitarbeiter, wenn sie Hilfe brauchen oder in Not geraten sind. Für die Mädchen und Jungen sind unsere Standorte aufgrund der zentralen Lage und der Öffnungszeiten gut zu erreichen", sagte KSK-Vorstandsmitglied Michael Vogt. Zudem unterstützten die Kreissparkasse und ihre Stiftung seit Jahren Projekte, die der Vorbeugung dienen. Es sei deshalb nur folgerichtig gewesen, das Engagement für eine kinderfreundliche Gesellschaft durch die enge Zusammenarbeit mit den "Kelly-Inseln" auch öffentlich zu dokumentieren. Regionalbereichsleiter Peter Heckl, der im "Kelly"-Vorstand mitarbeitet, erläuterte, dass die neue Partnerschaft Schritt für Schritt umgesetzt wird: "Wenn eine Kommune das Kelly-Modell bei sich einführen möchte, wird die Kreissparkasse von Beginn an mit von der Partie sein." Esslingens Leitender Polizeidirektor Klaus Schmerling und Ralf Berti, Geschäftsführer des Vereins "Kelly-Insel", dankten für die Unterstützung: "Die Kreissparkasse und ihre Stiftung sind unser wichtigster Partner in der Prävention", sagte Schmerling. Mit dem kürzlich von der Stiftung Kriminalprävention mit dem Förderpreis ausgezeichneten Projekt "Kelly-Insel" sei zum ersten Mal überhaupt Kriminalprävention mit Bürgerbeteiligung verwirklicht worden. Ralf Berti betonte mit Blick auf das große bundesweite Interesse: "Wir brauchen ein Fundament dieses Fundament soll der Landkreis Esslingen sein."

pm

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