Lokales

Anregungen aus anderen Bundesländern

"Standards und Qualitätssicherung in Museen eine Bestandsaufnahme" war das Thema der Tagung des Museumsverbandes Baden-Württemberg in Esslingen, an der 80 Fachleute teilnahmen.

ESSLINGEN Die Entwicklung von verbindlichen Qualitätskriterien und eine Festlegung von Standards in der Museumsarbeit müssten weiter diskutiert werden, so das Fazit der Veranstaltung. Das sei nicht einfach, gerade auch angesichts der großen Vielfalt der rund 1200 Museen im Land, um sowohl den kleinen ehrenamtlich geführten Heimatmuseen als auch den großen Häusern gerecht zu werden.

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In den Gesprächsrunden zeigte sich, dass viele interessante Anregungen und Erfahrungen aus anderen Bundesländern und Ländern aufgegriffen werden können. Die Referenten hatten über Modellprojekte wie die Museumsregistrierung in Niedersachsen, die Entwicklung von Qualitätsstandards für die Museen in Rheinland-Pfalz und ein Projekt des Museumsverbundes Ostfriesland informiert. Sehr aufschlussreich war der Bericht über die langjährigen Erfahrungen in der Museumsregistrierung und -akkreditierung in Großbritannien.

Die im Rahmen der Tagung stattfindende Mitgliederversammlung des Museumsverbandes Baden-Württemberg hat Dr. Kirsten Fast einstimmig als Präsidentin für weitere drei Jahre wiedergewählt. Kirsten Fast ist Leiterin der Städtischen Museen Esslingen. Ihre Stellvertreter sind Dr. Brigitte Reinhardt vom Ulmer Museum und Dr. Michael Hütt vom Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen. Als weitere Vorstandsmitglieder bestätigt wurden Dr. Karl-Heinz Rueß vom Städtische Museum Göppingen und Prof. Dr. Alfried Wieczorek vom Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim. Neu in den Vorstand gewählt wurden Dr. Thomas Herzig vom Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim als Schriftführer und als Schatzmeister Frank Lang, der am Württembergischen Landesmuseum in Stuttgart tätig ist.

Als Mitglieder des Beirats wurden neu gewählt: Dr. Barbara Karwatzki vom Naturkundemuseum Reutlingen, Rainer Laskowski vom Städtischen Museum im Kornhaus Kirchheim, Jan Merk vom Markgräfler Museum Müllheim, Dr. Ulla Schmid vom Museum der Stadt Schopfheim und Dr. Martina Schröder vom Heimatmuseum Reutlingen. Wieder gewählt wurden Dr. Susanne Asche vom Institut für Stadtgeschichte, Karlsruhe, Dr. Evelyn Flögel vom Elztalmuseum Waldkirch, Susanne Goebel vom Maschenmuseum in Albstadt, Dr. Erwin Keefer vom Württembergisches Landesmuseum, Gisela Lixfeld vom Stadtmuseum Schramberg, Heidrun Rothe-Wörner vom Stadtmuseum Gerlingen, Kurt Sartorius vom Museum im Steinhaus Schwäbisches Schnapsmuseum, Bönnigheim, Prof. Dr. Harald Siebenmorgen vom Badischen Landesmuseum Karlsruhe, Dr. Barbara Theune-Großkopf vom Archäologischen Landesmuseum Konstanz und C. Sylvia Weber vom Museum Würth, in Künzelsau.

pm