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Auch Trainer Rentschler und Raspe bleiben

Der VfL Kirchheim kann weiter auf Spielertrainer Michael Rentschler bauen. Die Kirchheimer Abteilungsführung hat das Ja-Wort des 34-Jährigen für die kommende Verbandsligasaison.

REIMUND ELBE

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FRICKENHAUSEN Nur noch von einem Punkt macht der Diplom-Sportwissenschaftler sein Bleiben abhängig dem Klassenerhalt. Nach dem samstäglichen 2:0 in Frickenhausen sieht es diesbezüglich jedoch immer besser aus, das Punktepolster auf den vermutlichen Relegationsplatz zwölf beträgt nun sieben Zähler. Sollte die VfL-Punktesammelfleiß beim Heimspieldoppel gegen die TSF Ditzingen (Mittwoch, 19 Uhr) und den TSV Schwieberdingen (Samstag, 15.30 Uhr) anhalten, wäre das weiter problemlösend in der Spielertrainerfrage.

Im Schlepptau der Zusage von Michael Rentschler wird auch Ex-Profi Torsten Raspe weiter unter der Teck die Fußballstiefel schnüren. Langsam nimmt somit die mögliche Verbandsliga-Mannschaft des VfL für die kommende Saison Konturen an. Die Partie gegen die TSF Ditzingen der Ex-Regionalligist schöpft nach dem 4:2 in Rottweil am vergangenen Samstag neuen Mut im Abstiegskampf und dürfte hochmotiviert an die Jesinger Allee kommen liegt nicht ungünstig. Einen Tag nach diesem Match läuft jene Frist ab, bis zu der sich noch unentschlossene VfL-Spieler für oder gegen ein weiteres Engagement in Kirchheim entschieden haben müssen. Das Mittwochabend-Spiel könnte womöglich im Erfolgsfalle eine neue Unterschriftenwelle im Anschluss an die Partie auslösen. "Anfang Mai werden wir zudem erste potenzielle Neuzugänge beobachten und auch einladen", verdeutlicht der sportliche Leiter der VfL-Fußballabteilung, Norbert Krumm, am Rande des Derbys im Neuffener Tal.

Beim FC Frickenhausen hat derweil Trainer Klaus Fischer trotz des höchstwahrscheinlichen Abstiegs "schon rund 90 Prozent Zusagen" für die kommende Runde. "Die meisten Spieler bleiben uns also in der Landesliga erhalten", so der frühere Oberligaspieler, "zudem werden wir den einen oder anderen Neuen holen." Der ehemalige VfL-Kicker und SGEH-Spielertrainer Marc Kaisner gehört übrigens zu jenen Kräften, die auch in der kommenden Saison für den FCF auf dem Rasen mitmischen werden. Nach einem Schlüsselbeinbruch ist für Kaisner freilich die Saison 2004/2005 gelaufen. Das 0:2 gegen seinen Ex-Club VfL sah der Mittelfeldakteur von draußen. "Wir hätten das 1:0 machen müssen, dann wären wir sicher nicht als Verlierer vom Platz gegangen", so der enttäuschte Verletzte.

Die alten Teamkameraden aus Pforzheimer Oberligazeiten, Klaus Fischer und Michael Rentschler, reichten sich jedenfalls am Ende der Pressekonferenz trotz unterschiedlicher Spielbewertungen freundschaftlich die Hände, bei einem Essen in der FC-Clubgaststätte ließen sie anschließend die heißumkämpfte Partie ausklingen.

Wann sie sich das nächste Mal gegenüberstehen werden? Bis zum Wiedersehen in der Saison 2004/2005 vergingen immerhin über ein Dutzend Jahre.