Lokales

Auf dem Jakobsweg

Viele interessante Erfahrungen konnten die Jakobuspilger der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Kirchheim sammeln, die auf den Spuren der Jakobuspilger des Mittelalters unterwegs waren.

KIRCHHEIM Nach der Bahnfahrt von Kirchheim bis Horb ging es auf Schusters Rappen wie vor 1000 Jahren über Loßburg in das Kinzigtal. Der Weg führte die Seniorengruppe rund 100 Kilometer über Schenkenzell, Wolfach und Haslach nach Bi-berach in Baden ganz nach dem Motto "Am liebsten geht die Seele zu Fuß".

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Etwas ganz Besonderes war es, den Morgen in einer Kirche unter dem Segen Gottes miteinander zu beginnen oder an verschiedenen Stellen im Laufe des Pilgertages auf Zuspruch zu hören. Ganz im Gegensatz zu der heute vorherrschenden Mentalität, möglichst immer den kürzesten oder bequemsten Weg zu wählen, nahmen die Pilger oft beschwerliche Pfade mit steilen Anstiegen auf sich.

Darin liegt auch heute noch viel Symbolkraft, die die Teilnehmer immer wieder zum Nachdenken und Austausch anregte. Es war ein besonderes Erlebnis, den Jakobus in Kirchen und Kapellen zu entdecken und sich neu auf das nächste Ziel aufzumachen. Auch nächstes Jahr wird es wieder ein Angebot für Jakobuspilger geben, voraussichtlich von Nürnberg nach Rothenburg.

pm