Lokales

Auf heutige Bedürfnisse eingehen

Wie beim Landfrauenverband Württemberg-Baden selbst, haben sich auch in einzelnen Ortsvereinen des Bezirkslandfrauenvereins Nürtingen in der Vereinsführung Generationswechsel vollzogen.

NEIDLINGEN Dies ist für den Landesverband Anlass und Aufgabe zugleich, Teamschulungen und für die neu gewählten Führungskräfte eine in jeder Hinsicht maßgeschneiderte Beratung vor Ort zukommen zu lassen.

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Der Bezirksverein Nürtingen ist der achte im Verbandsgebiet, der dieses Schulungsangebot aufgreift. In dem vergangenen Wochen fanden drei Schulungstage mit 56 Teilnehmerinnen aus acht der 18 bestehenden Ortsvereine im Bezirk Nürtingen statt. Zusammen mit Notzinger Vorstandsmitgliedern trafen sich Verantwortliche aus beiden Vereinen, um unter der Leitung von Dr. Beate Krieg, stellvertretende Landesgeschäftsführerin, sich in die Leitungs-Teamarbeit, in Theorie und Praxis einführen zu lassen.

Das intensive Arbeiten an dieser Aufgabe einen Tag lang, so das Resümee der Beteiligten, hat sich gelohnt. Es wurde deutlich, was eine Arbeit im gemeinsamen Führungsgremium bedeutet, nämlich gemeinsam zu wachsen und dazu zu lernen, sich auf Nähe und vor allem Offenheit einzulassen. Die Referentin stellte dabei einzelne Phasen auf dem Weg zum "Team" vor und analysierte präzise die entsprechenden Teamrollen. Ziele vermögen einer Mannschaft Orientierung zu geben, doch ausschlaggebend für die Arbeit im Verein ist dabei, sich diese nicht nur zu setzen, sondern auch gewollt zu erreichen. Dies kann gelingen, wenn sie intensiv verinnerlicht und erarbeitet werden und dem ein konsequentes Handeln folgt. Eine Bildungsarbeit vor Ort, die sich den Bedürfnissen der Jetztzeit stellt, will entwickelt und optimiert werden. Das ist eine wesentliche Vorgabe für gelingende Landfrauenarbeit.

Der Referentin war es bei ihrer Präsentation wichtig, anhand von praxisnahen Beispielen Dinge und Geschehnisse sowohl aufzuzeigen als auch zu erörtern, wie solche im Vereinsalltag weiter helfen können. Dass die einvernehmliche Teamarbeit für eine gute Vereinsarbeit eine ganz wesentliche Rolle spielt, war den Teilnehmerinnen klar, aber auch die Erkenntnis, dass sich aus Meinungsverschiedenheiten auch immer wieder konstruktive Dialoge entwickeln können.

Von einer positiven Stimmung getragen war die These, dass Landfrauen den ländlichen Raum lebens- und liebenswert mitgestalten. Sie machen sich stark dafür, dass Frauen aller Generationen und Berufsgruppen auf dem Lande Ziele verwirklichen und ihre Träume leben können. Gemeinsam lassen sich in einem solchen Verein umfassende Angebote für ein lebenslanges und lebensbegleitendes Lernen in froher Gemeinschaft praktizieren.

rr