Lokales

Auf nasser Fahrbahn zu schnell unterwegs

KIRCHHEIM Zu drei Unfällen innerhalb kurzer Zeit musste das Autobahnpolizeirevier Mühlhausen am Montagabend ausrücken. Gekracht hatte es bei starkem Regen zwischen Kirchheim und Aichelberg. Als Unfallursache kommt jedes Mal die nicht angepasste Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn in Frage. Verletzt wurde zum Glück niemand, der Sachschaden wird auf insgesamt rund 25 000 Euro geschätzt.

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Zunächst war kurz vor 20 Uhr ein Sattelschlepper auf dem mittleren Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn zwischen Kirchheim/West und Ost ins Schleudern geraten. Er prallte anschließend frontal in die linke Seite eines anderen Lkw, den er überholen wollte. Nur Minuten später knallte kurz vor der ersten Unfallstelle ein Opel-Vectra-Fahrer in die Leitplanke. Auch er war auf dem linken Fahrstreifen zu schnell unterwegs gewesen und ins Schleudern geraten.

Gegen 20.15 Uhr geriet schließlich der Fahrer eines Ford kurz vor Aichelberg ins Schleudern und kam nach rechts von der Straße ab. Auch seine Fahrt endete in der Leitplanke.

Beschilderungen im dortigen Bereich weisen auf die "Gefahrenstellen bei Nässe" hin. Die Polizei kann nur immer wieder betonen, dass damit vor allem auch die deutliche Herabsetzung der Geschwindigkeit und ein geeigneter Sicherheitsabstand zum Vordermann gemeint ist.

lp