Lokales

Auf Spitzenreiter TSVN wartet "enge Sache"

KIRCHHEIM Es passierte am 29. August bei der Notzinger Heimpartie gegen den TSV Beuren. Eppinger verletzte sich und nach einer genauen Diagnose kam das niederschmetternde Ergebnis: Kreuzbandriss mit Schädigungen der Patellasehne, der Außenbänder und des Meniskus. "Es war alles kaputt, was kaputt gehen kann", so der mittlerweile operierte Eppinger niedergeschlagen, "die Saison ist abgehakt, vielleicht wird's auch danach nichts mehr." So ist der Notzinger nun zum Zuschauen verurteilt.

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Auf sein Team wartet nach einem "eher leichten Auftaktprogramm" (Eppinger) nun am Sonntag der erste echte Prüfstein. Gegner des Eichert-Teams ist der TSV Ohmden, den der verletzte Spielertrainer am Saisonende "hinter den Topfavoriten Linsenhofen und Nabern zwischen Platz drei und fünf" erwartet. "Die Ohmdener dürften in etwa unsere Stärke haben", erklärt der TSVN-Übungsleiter, "von daher wird es übermorgen sicher eine enge Sache." Verzichten muss Eppinger für längere Zeit auf Goalgetter Sascha Kurth (Kapselriss im Sprunggelenk).



Der TSV Ohmden lieferte beim 3:1 über die TG Kirchheim am vergangenen Sonntag eine ordentliche Vorstellung ab, weist nur einen Zähler Rückstand auf die Notzinger Bezirksliga-Reserve auf.



Beeindruckend startete der TSV Ötlingen in die neue Saison. Keine Niederlage, kein Gegentor, neun erzielte Treffer: So lautet die makellose Zwischenbilanz nach zwei Partien. Für Ötlingens Trainer Uwe Schulz nicht mehr als eine "nette Momentaufnahme", die man "nicht überbewerten" dürfe. Vor dem lokalen Schlager gegen den SV Nabern plagen Schulz Sturmprobleme. Nachdem die Abwanderer Benning und Azevedo eine große Lücke hinterließen, fällt nun aktuell Torjäger Andre Krokor (Rote Karte im Pokalspiel gegen den FC Heiningen) aus. "Erst nach dem Spiel gegen den SV Nabern wissen wir, wo wir leistungsmäßig wirklich stehen", betont Schulz.



Personalnöte auch in Nabern. "Fünf Urlauber fehlen", klagt SVN-Abteilungsleiter Rainer Kneile, "alles Spieler, die in den ersten Saisonspielen dabei waren." Was der Naberner allerdings wiederum als Chance für andere Akteure begreift: "Nun können sich die Ersatzspieler oder Jugendspieler reinknien und zeigen, dass sie eine Alternative sind." Im Angriff baut der SVN auch in Ötlingen auf Rückkehrer Markus Prettner. Kneile: "Markus macht auch aus keiner Chance ein Tor." Es wird zweifellos ein interessantes Duell im Rübholz.



Da der Fünfte TSV Jesingen II ebenso wie der Sechste, TSV Schlierbach, pausiert, bietet sich für die SGEH II (Achter) die große Chance, in der Tabelle Boden gutzumachen. Allerdings muss das Team von der Alb bei der TG Kirchheim antreten. Die Turngemeinde holte aus zwei Spielen nur einen Punkt, ist dadurch Drittletzter - zum ersten Mal in dieser noch jungen Saison stehen die Kirchheimer schon etwas unter dem Druck des Unbedingt-Gewinnen-Müssens.



Der TSV Owen ist nicht zu beneiden. Er ist punktlos Letzter, am kommenden Sonntag rückt Meisterschaftsfavorit TSV Linsenhofen mit Toptorjäger Carlo Greco an. Ein Remis wäre schon so etwas wie eine kleine Sensation. In Beuren haben momentan die Spötter die Oberhand: "Wetten, dass in Beuren eher der Tunnel schneller fertig ist, als dass dem TSVB der erste Saisonsieg gelingt?" Die Beurener Fußballer könnten es den Witzbolden mit einem Sieg über Marsonija Frickenhausen am Sonntag zeigen der Tunnel geht nämlich frühestens Ende des Jahres in Betrieb . . .