Lokales

Aufregendes Indianerleben

Ganz im Zeichen der Indianer stand das diesjährige Kinderwochenende des Mährisch-Schlesischen Sudetengebirgsvereins (MSSGV) im Wanderheim Altvaterbaude bei Schopfloch.

LENNINGEN Passend zum Thema wurden nach dem gegenseitigen Beschnuppern T-Shirts zerschnitten und bemalt. Dann wurden die Kriegstrommeln aus Leserstücken und Tontöpfen gebastelt, Holz für das Lagerfeuer musste auch gesammelt werden ohne Feuer wäre das Abendessen ausgefallen.

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Da die Jagd nicht erfolgreich gewesen war, griff man auf Würstchen vom Metzger und Stockbrot zurück, aber auch dies schmeckte allen ganz hervorragend. Als es dunkel geworden war, ging der Stamm in den Wäldern um die Altvaterbaude wieder auf die Pirsch und lernte, sich an den Sternbildern zu orientieren. Das herrliche Wetter während des ganzen Wochenendes mit der klaren Nacht bot dazu auch hervorragende Voraussetzungen. Nicht nur die Sterne leuchteten am Himmel, auch die vielen Glühwürmchen sorgten dafür, dass es nicht ganz stockfinster wurde. Ganz besonders aufmerksam lauschten die Kinder den nächtlichen Geräuschen im Wald und manch eines war froh, dass man auch einmal nach der Hand eines erwachsenen Betreuers greifen konnte.

Das gemeinsame Gestalten eines Mandalas im Mondlicht aus Kerzen und mit im Wald gesammelten Ästen, Gräsern, Blättern und Steinen war die letzte Aktion, ehe man sich im großen "Tipi" Altvaterbaude zur Ruhe legte.

Auf Wildschweinjagd ging es nach dem Frühstück am nächsten Tag leider ohne Erfolg. Aber die zahlreichen Tiere und Pflanzen, die es am Biotop im Hasental zu sehen gab, entschädigten reichlich dafür. Quer durch den Wald schlichen die kleinen Indianer zurück zur Altvaterbaude, um den Indianerschmuck mit Ketten, Haarbändern und Glücksbringern zu vervollständigen.

Nach dem Mittagessen musste zum Leidwesen der Kinder schon wieder gepackt werden, denn für den Nachmittag hatte man die Eltern zu Kaffee und Kuchen eingeladen eine gute Gelegenheit, die einstudierten Kriegstänze aufzuführen. Es war ein superschönes Wochenende, meinen die Indianerschriftführer Kristin und Sebastian, die an diesem Bericht mitgearbeitet haben.

pm