Lokales

Auftakt zu einer spannenden Saison

Nach der Verbandsliga rollt auch in den unteren Amateurligen ab kommenden Sonntag endlich wieder das Leder König Fußball hält auf den lokalen Bolzplätzen Einzug und Fans, Freaks und Fanatiker wieder eine spannende Saison lang in Atem.

Das Hauptaugenmerk lokal interessierter Fußball-Experten liegt wie in fast jedem Jahr auf dem VfL Kirchheim. In der abgelaufenen Saison gerade noch dem Abstieg in die Landesliga entronnen, kämpft der Traditionsclub einmal mehr um den Klassenerhalt in der höchsten württembergischen Spielklasse. Dem verheißungsvollem Saison-Aufgalopp vor zwei Wochen (3:0 gegen Laupheim) folgte ein 2:3 gegen Titelfavorit TSG Balingen. Lesen Sie ab Seite 3, was sich bei den Verbandsligisten personell getan hat und wer wen als Favoriten auf die Meisterschaft sieht.

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Ab Seite 6 erfahren Sie, wie es um die Bezirksligisten im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung bestellt ist und welche Teams das Zeug haben, um ganz oben mitzuspielen und welche sich auf einen harten Kampf um den Klassenerhalt einstellen müssen.

Die Kreisliga A 2 wartet in der neuen Saison nur noch mit sechs Vereinen aus der Teck-Region auf was den TSV Oberlenningen mit seinem neuen Trainer Antonio Portale nicht daran hindert, ehrgeizige Ziele zu formulieren. Ab Seite 10 erfahren Sie, welche das sind und welche Prognosen ansonsten für die achthöchste deutsche Spielklasse getroffen werden.

In der Kreisliga B 6 (ab Seite 12) sind viele auf den Auftritt des VfL Kirchheim II gespannt erstmals seit drei Jahren nimmt eine Reservemannschaft der Teckstädter wieder am Punktspielbetrieb teil. Auch der TV Unterlenningen schickt seit längerem wieder eine Fußball-Truppe ins Rennen. Nicht mehr in der Kreisliga B 6 spielen der TSV Beuren und Marsonija Frickenhausen, die in der B 5 an den Start gehen ebenso wie die zweite Mannschaft des SV Nabern, die den Schritt aus der Reserverunde gewagt hat.

Die Saison 2005/2006: Für nicht wenige birgt ihr Beginn ein Reizthema, das mittlerweile in aller Munde ist: Das DFBnet. Eine Stunde nach Spielende muss der jeweilige Heimverein (auch im Jugendbereich) das Ergebnis in die Internet-Datenbank des Deutschen Fußball Bundes eintragen. Dies kann der Pressewart nach Eingabe des Mannschafts- und Spielcodes entweder per Telefon, Internet oder WAP-Handy tun wer zu spät kommt, den bestraft in diesem Fall zwar nicht das Leben, aber der DFB langt kräftig zu: 16 Euro Strafe werden pro nicht oder zu spät gemeldetem Ergebnis fällig, bei Wiederholung steigt die Summe. Das DFBnet: Neben Abseits-Toren und Elfmeterentscheidungen ein weiteres potenzielles Streitthema, das an hiesigen Stammtischen noch für reichlich Diskussionsstoff sorgen wird.Die Redaktion