Lokales

Ausbildung im Verbund

KIRCHHEIM Die Förderung von überbetrieblichen Ausbildungsverbünden hat sich der Wirtschaftsbeirat der Stadt auf Anregung des Kirchheimer BDS-Vorsitzenden Wolf-Rainer Bosch zum Ziel gesetzt.

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Für kommenden Montag ist zu diesem Thema als zweitem Schritt ein Gespräch mit Unternehmen und den örtlichen Wirtschaftsvereinigungen unter Beteiligung der Agentur für Arbeit und den Kammern geplant. Ziel ist es, die Möglichkeiten für die Umsetzung von weiteren Ausbildungsverbünden zwischen Unternehmen aber auch gemeinsam von Unternehmen und Stadtverwaltung im Jahr 2005 zu erörtern.



Neben der gesellschaftspolitisch begründeten Notwendigkeit zur Schaffung von Ausbildungsplätzen gibt es erfahrungsgemäß auch ganz handfeste ökonomische Gründe für Ausbildungsverbünde. Dieser Ansatz bietet etwa für kleinere Unternehmen eine interessante Möglichkeit, sich an der Ausbildung zu beteiligen. Auch ist die Abbrecherquote bei den Azubis in diesen Projekten vergleichsweise gering, berichtet Mittelstandsbeauftragter Dr. Stefan Leuninger.



"Die Stadtverwaltung ist grundsätzlich bereit, auch im nächsten Jahr gemeinsam mit einem Unternehmen einen zusätzlichen Ausbildungsplatz zu schaffen", signalisiert Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker weitere Kooperationsbereitschaft. Etwa im Veranstaltungsmanagement oder im gewerblichen Bereich.



Anmeldungen zum Unternehmergespräch "Ausbildungsverbünde" am Montag, 20. September, um 19 Uhr im Vortragssaal der Stadtbücherei, (Eingang Technische Ämter, Alleenstraße 1 - 3), nimmt der Mittelstandsbeauftragte per e-mail unter stefan.leuninger@imakomm.de entgegen.

pm