Lokales

Aussagen der Gemeinden bis Ende Februar

Rund 456 Einwendungen gegen die Umwidmung des Segelfluggeländes Hahnweide zum Sonderlandeplatz liegen den Rathäusern vor. Dies ergab eine Zwischenbilanz in den betroffenen Orten.

RICHARD UMSTADT

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KIRCHHEIM Wie im Rahmen einer Umfrage unserer Zeitung zu erfahren war, gingen bislang in den betroffenen Kommunen Kirchheim, Dettingen, Owen, Beuren und Reudern rund 456 Einwendungen gegen die Umwidmung des Segelfluggeländes zum Sonderlandeplatz ein. Diese Zahl schlüsselt sich in 100 Einwendungen in Kirchheim, 41 in Owen, 78 in Dettingen, 41 in Beuren und 196 in Reudern, auf. Dabei handelt es sich um teils gleichlautende, teils inhaltlich recht unterschiedliche Eingaben manche davon mit bis zu 19 Seiten.

Diese Zahlen geben einen Zwischenstand wieder und sind als Stimmungsbarometer aussagekräftig. Die inhaltlichen Aussagen muss das Regierungspräsidium bewerten. Endgültige Zahlen dürften erst nach Abschluss der Einwendungsfrist vorliegen, da die Eingaben nicht nur in den Rathäusern gemacht werden durften, sondern auch beim Regierungspräsidium Stuttgart. Außerdem wird die Behörde überprüfen, ob Personen an mehreren Stellen Einwendungen abgaben.

Um die Anliegergemeinden der Hahnweide gleich zu behandeln, verlängerte die Landesbehörde bekanntlich die Einwendungsfrist bis Ende Februar. Bis zu diesem Termin müssen auch die Gemeinden ihre Stellungnahmen abgegeben haben. Der Erörterungstermin wird im Frühjahr sein, wie ein Sprecher des Regierungspräsidiums sagte. Die Entscheidung der Landesluftfahrtbehörde wird noch vor Sommer fallen.

In Kirchheim werden sich die Bürgervertreter Ende Januar mit der Stellungnahme der Stadt zur Umwidmung des Segelfluggeländes Hahnweide in einen Sonderlandeplatz befassen.