Lokales

Autorenlesung mitBeate Rothmaier

KIRCHHEIM Um 11 Uhr beginnt am Sonntag, 28. Januar, im Kirchheimer Max-Eyth-Haus eine vom Literaturbeirat der Stadt veranstaltete Autorenlesung mit der aus Schwaben stammenden Beate Rothmaier. Sie stellt in dieser Matinee ihr Buch "Caspar" vor, mit dem sie 2005 als Romanautorin debütierte.

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Der Roman spielt im ausgehenden 18. Jahrhundert in einer ostschwäbischen Kleinsdtadt. Im Mittelpunkt steht eine reale Person, die allerdings nur spärliche Notizen in Archivalien hinterlassen hat. Der kleine Caspar wurde von seinen Eltern in einem Gasthaus bei Exenheim in Württemberg ausgesetzt.

Beate Rothmaier schildert das historisch verbürgte Schicksal Caspars als Findelkind, seine Lehrjahre als Bauernknecht und Lehrling in einer Porzellanfabrik, sowie die Suche nach seiner Herkunft mit mitreißender Sprachkraft, archaischer Derbheit und Witz.

Zunächst mag niemand das Kind bei sich aufnehmen. Als sich herausstellt, dass der verschwundene Vater des Jungen, der Porzellanmaler Michael Schwartz, einiges Vermögen beim Amtmann hinterlegt hat, wird der Caspar zum Spielball aller möglichen Interessen.

Beate Rothmaier, 1962 in Ellwangen an der Jagst geboren, studierte in München und Tübingen Germanistik und Romanistik, unterrichtete Deutsch in einem Lycee in Frankreich, arbeitete für verschiedene Verlage und als Texterin in einer Werbeagentur. Sie lebt als Autorin mit ihren beiden Kindern in Zürich.

pm