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Axel & Janosch Köberlein spielen "Schwoißfuaß"

KIRCHHEIM Axel & Janosch Köberlein spielen am Donnerstag, 14. April, ab 20 Uhr im Schinderhannes Musik der Gruppe "Schwoißfuaß".

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Ergreifen da wie im Zirkus Artisten-Söhne den Beruf der Väter? Ganz so ist es nicht. Der inzwischen 21-jährige Sohn und Chemie-Student Janosch begleitet Vater Alex auf der E-Gitarre. Nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht ist dies aber gerade das Instrument, das den Geist der "Schwoißfuaß" - Songs besonders zu transportieren vermag.

Vater und Sohn spielen im Konzert vorwiegend Lieder von "Schwoißfuaß" aus mehreren Epochen, gesetzt in atmosphärische Klangräume oder magische rhythmische Strukturen, wie es nur im Duo und mit der vorgegebenen Instrumentierung möglich ist, aber mit der Chance, so die alten Inhalte neu erfahrbar werden zu lassen. Ausgewählte Songs von "Grachmusikoff" ergänzen das nostalgische Wiederbeleben.

Als Konzert-Bonbons gibt es witzige Fortsetzungsstorys von André Schnisa, dem 1999 verstorbenen Schwoißfuaß-Basser und -Organisten, als Szene-Journalist der legendären Tübinger "Tüte" und schließlich die fantastischen Gedichte und Briefe Gustav Mesmers, und das Lied über den "Ikarus vom Lautertal". Alex Köberlein singt, liest und erzählt die Geschichte der Lieder sowie Geschichten über Musiker und Familiengeschichten eine Fortsetzung also des Köberlein-Solo-Programms "Brutale Puberdät", erweitert durch quasi genetische Pfropfung, neue Klangmöglichkeiten sowie einen kräftigen Schwoißfuaß-Akzent .

Alex Köberlein (Synthesizer, Klavier, Saxofon, Querflöte und Gesang) und Janosch Köberlein (E-Gitarre) versprechen ein interessantes Konzert. Näheres unter www.schinderhannes.tv abgerufen werden.

pm