Lokales

Azubis gaben Erfahrungen weiter

Schüler der Klassen acht bis zehn hatten die Möglichkeit, Näheres über die beruflichen Tätigkeitsfelder in der öffentlichen Verwaltung eines Landkreises zu erfahren. Die Veranstaltung fand im Rahmen der kreisweiten Reihe "BetriebsFerien" statt.

20 Schüler staunten nicht schlecht, als sie von der gro-ßen Bandbreite beruflicher Tätigkeitsfelder in der öffentlichen Verwaltung eines Landkreises erfuhren.

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Die Veranstaltung fand im Rahmen der vom Wirtschaftsförderer des Landkreises Esslingen, Markus Grupp, initiierten kreisweiten Reihe "BetriebsFerien" statt. "Neben den 30 Betrieben aus verschiedenen Branchen, die für das Projekt gewonnen werden konnten, war es selbstverständlich, dass die Kreisbehörde als einer der größten Arbeitgeber vor Ort und Initiator der Aktion im Programm nicht fehlen durfte", betonte Landrat Heinz Eininger, der die Schülergruppe in seinem Büro begrüßte. Als Träger von neun beruflichen Schulen ist der Landkreis Esslingen wichtiger Partner im dualen Ausbildungssystem.

"Neben dieser Pflichtaufgabe engagieren wir uns in unterschiedlicher Form, um Jugendliche in einen Ausbildungsplatz zu vermitteln. Nennen möchte ich hier den runden Tisch zum Thema Jugendarbeitslosigkeit, den Innovativ-Preis für besonderes Engagement der Hauptschulen bei der Berufsfindung ihrer Schüler, die Ausbildungsplattform im Internet und auch das Projekt "BetriebsFerien", erklärte Eininger.

Bei ihrem Besuch im Landratsamt erfuhren die Schüler beispielsweise Näheres über die Ausbildung zum Verwaltungswirt. Diese befähigt sowohl zum Einsatz im Bereich des Umweltschutzes, beim Jugendamt oder auch in der Zulassungsstelle.

Fünf bis acht Azubis mit Realschulabschluss nehme man durchschnittlich pro Jahr, erläuterte Günther Kälberer, im Landratsamt zuständig für Ausbildungsfragen. "Wir bemühen uns nach Kräften, allen, die gut durch die abschließende Staatsprüfung kommen, auch eine berufliche Perspektive zu geben", betonte Kälberer. Beim Rundgang durch die Kreisverwaltung wurden außerdem einige klassische Verwaltungstätigkeiten vorgestellt.

Ausführliche Informationen gab es auch zum Beruf des Vermessungstechnikers und Vermessungsingenieurs. Mathematisches Verständnis und Interesse für eine Arbeit am Computer und draußen im Gelände sind wichtige Voraussetzungen. Der Vermessungsberuf bietet ein breites Einsatzfeld, zum Beispiel bei der Auswertung von Luftbildern oder in der Kartografie. Bessere Berufsperspektiven nach der Ausbildung gibt es allerdings derzeit in privaten Firmen.

Die Azubis aus dem Vermessungsbereich führten die Schüler durch die Veranstaltung und konnten über ihre Erfahrungen plaudern. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.betriebsferien-es.de und www.ausbildung-es.de

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