Lokales

Basketball-Gala nach Trainer-Weckruf

Trotz einer Art Winterschlaf, in den die Spielerinnen im ersten Viertel (16:22) verfielen, hat Damenbasketball-Oberligist TSV Jesingen das Duell gegen die SG Oberelchingen/Crailsheim mit 88:63 (37:65) gewonnen.

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Die Gäste hatten in der Winterpause nicht nur ihren Trainer gewechselt, sondern warteten mit einer zweiten Überraschung auf: Kürzlich war die Texanerin Celeste Stevenson verpflichtet worden. Die treffsichere Freiwurfschützin wurde denn auch zur spielbestimmenden Figur der Gäste, die das erste Viertel dominierten. Erst der Weckruf des Jesinger Trainers ("seid ihr im Winterschlaf ?") löste bei den Gastgeberinnen die Handbremse. Danach wurde mit viel Druck über die Aufbauspielerinnen die Spielkontrolle zurückgeholt, durch gutes Teamplay führte der TSV bei der Pause 37:35.

In dem nun hochklassigen und schnellen Spiel hatten die Gastgeber fortan das Glück auf ihrer Seite. Fast jeder Wurf traf sein Ziel. So wuchs der Jesinger Vorsprung kontinuierlich. Danach musste Spielerin Dani Fischer wegen eines Schlages auf die Nase zwar auf die Bank, doch der Spielfluss litt darunter nicht. Erst eine Minute vor Ende versuchten die Gäste nochmals richtig Gas zu geben, doch was gelang, war nur Ergebniskorrektur.

Fazit der Partie: Ein sehenswerter Schlagabtausch, der eine Werbung für den Damenbasketball war. Der Jesinger Sieg fiel allerdings etwas zu hoch aus. Einziger Wermutstropfen: Nach dem Spiel gab Susi Duvinage bekannt, dass sie ab sofort beim Zweitligisten TSV Viernheim mit Zweitlizenz spielen wird. Inwieweit ihre Zeit es dann noch zulässt, dass sie in Jesingen spielt, wird sich zeigen.

fjr

TSV Jesingen: Attinger (13), Büchele (27), Duvinage (19), Fischer (13), Huschka, Müllner (9), Schweinfort (7), Staib.