Lokales

Bauen am Bauhof

Mit leichter Verzögerung soll das Betreute Wohnen in Owen nun doch verwirklicht werden. Jetzt wird der Bebauungsplanentwurf "Brühl Erweiterung 2006" öffentlich ausgelegt. Im Frühjahr könnten die ersten Arbeiten beginnen.

ANDREAS VOLZOWEN Hans Lamparter vom gleichnamigen Weilheimer Ingenieurbüro stellte im Owener Gemeinderat die Anregungen vor, die die Träger öffentlicher Belange zum Vorentwurf eingegebracht hatten. Entscheidend ist, dass die Entwässerung über ein Mischsystem erfolgen kann. Schmutz- und Regenwasser sind also nicht getrennt abzuleiten. Dadurch lassen sich hohe Kosten und ein großer Aufwand vermeiden. Die gesamten Erschließungskosten für das Gebiet "Brühl Erweiterung 2006" beziffert das Büro Lamparter auf rund 140 000 Euro.

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Was die Dachformen betrifft, schlug Hans Lamparter selbst noch Änderungen vor. So war bislang nur für das Betreute Wohnen die Möglichkeit eingeräumt worden, dass die Firstrichtung um jeweils 20 Grad von der Vorgabe abweichen kann. Nunmehr soll diese Abweichung auch für die westlich davon vorgesehene Wohnbebauung gelten sowie für den Bauhof im Norden des Plangebiets. Während der Bebauungsplanentwurf für die Anlage zum Betreuten Wohnen nur Pultdächer vorsieht, sollen in den beiden anderen Teilen des Baugebiets sowohl Pult- als auch Satteldächer möglich sein. Dies gilt unter anderem für den Fall, dass das Bauhofgelände eines Tages anders genutzt werden sollte als bisher.

Wie schon mehrfach erörtert und beschrieben, wird die Stadt Owen für die altengerechte Wohnanlage weniger Stellplätze einfordern, als eigentlich in der entsprechenden Satzung vorgesehen. Der Investor hatte immer darauf hingewiesen, dass die Bewohner einer solchen Anlage in der Regel kein eigenes Auto mehr haben.