Lokales

Bauhofumbau auf gutem Weg

Die erste Sitzung des Schlierbacher Gemeinderats nach der Sommerpause diente hauptsächlich dazu, die Ratsmitglieder über die Vorgänge der letzten zwei Monate zu informieren.

VOLKMAR SCHREIER

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SCHLIERBACH Im Blickpunkt der Sitzung standen neben dem anstehenden Verkauf der gemeindeeigenen ehemaligen Praxisräume in der Gaiserstraße der Fortschritt der Bauhoferweiterung und die Erschließungsarbeiten im Baugebiet "Vor der Sommerweide".

Die Gemeinde Schlierbach verfolgt die Absicht, ihren Streubesitz zu bereinigen. Ein erster Schritt dazu soll jetzt unternommen werden: Die Gemeinde plant, die bisherige Praxis Dr. Götz im Gebäude Gaiserstraße 8 meistbietend zu veräußern. Auch der Verkauf einer weiteren Wohnung in Gemeindebesitz ist angedacht. Die Einnahmen sollen zunächst einmal zweckgebunden zurückgelegt werden, wie Bürgermeister Paul Schmid darlegte. "Wir planen, den Veräußerungserlös wieder in Wohnungen im Ortskern zu reinvestieren", führte er weiter aus. Einstimmig stimmten die Ratsmitglieder dem Verkauf der ehemaligen Praxis zu.

Auch die Umbau- und Erweiterungsarbeiten am Bauhof sind auf einem guten Weg. Anvisiert, so der Rathauschef, ist eine Fertigstellung der Erweiterung im November, dann sollen auch die Bauhofmitarbeiter in ihre neuen Räume einziehen können. Schmid hofft, auch ein neues Streusalzsilo noch mit unterbringen zu können. So könnte dann das bisher umständliche Befüllen des Streufahrzeugs mit Hilfe eines Schaufelladers entfallen und das Streusalz wesentlich kostengünstiger und sparsamer umgeladen werden. Ob das geplante Silo allerdings noch vor dem Winter fertiggestellt werden kann, konnte auch der Bürgermeister nicht genau sagen. Zuerst müssten nochmals die Kosten für das Silo geprüft werden. Schmid geht derzeit von zirka 35 000 bis 40 000 Euro aus, die das Silo kosten würde.

Neues konnte Paul Schmid auch zum Stand der Erschließungsarbeiten im Baugebiet "Vor der Sommerweide" berichten. In rund drei Wochen sollen die Arbeiten an der Erschließungsstraße abgeschlossen werden. Dann kann auch der endgültige Straßenbelag aufgebracht werden. Auch wurde bereits eine neue Wasserleitung vom Baugebiet über den Schlierbach verlegt, um künftig das nördliche Gebiet "Seestraße/Schlat" mit einem höheren Wasserdruck als bisher versorgen zu können.

Des einen Freud ist hier des anderen Leid: Während die Vereinsheime des Tennisclubs und des TSV in Zukunft auf ihre Drucksteigerungsanlagen werden verzichten können, werden im unteren Teil des Baugebietes "Seestraße/Schlat" die Besitzer ihre Häuser nachträglich mit Druckminderern ausstatten müssen.