Lokales

Baukosten sollen noch etwas reduziert werden

Nach erfolgter öffentlicher Ausschreibung des Gemeinschaftsprojekts der beiden Gemeinden Holzmaden und Ohmden Radwegverbindung wurden in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Arbeiten vergeben.

RUDOLF STÄBLER

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HOLZMADEN Laut Bürgermeister Jürgen Riehle haben neun Firmen die Leistungsbeschreibung des Büros Lamparter abgeholt, lediglich drei Firmen hätten dann allerdings ein Angebot abgegeben. Bei der Angebotseröffnung gab es dann keine "Ausreißer" nach oben oder nach unten. So lagen zwischen dem preisgünstigsten und dem teuersten Bieter lediglich rund 19 000 Euro. Das günstigste Angebot kam dabei von einer Kirchheimer Firma mit rund 151 000 Euro (für beide Gemeinden), die dann auch den Auftrag erteilt bekam.

Für die Gemeinde Holzmaden ergibt sich damit für die Tief-, Straßen- und Verkabelungsarbeiten eine Nettosumme von 49 665 Euro, wobei das Ergebnis innerhalb der Kostenberechnung des Planers vom 13. Dezember 2005 liegt. Zu den genannten Kosten für Holzmaden kommen noch die Summen für Beschilderung, Beleuchtung und die Pflanzung von Straßenbäumen von insgesamt rund 9000 Euro. Auf 10 800 Euro beziffern sich die Ingenieurleistungen und mit der Mehrwertsteuer kommen auf die Museumsgemeinde insgesamt rund 81 000 Euro zusammen. Gemeinderat Gert Hauschild störten in diesem Zusammenhang die Höhe der anfallenden Ingenieurkosten, auch wenn diese nach der HOI berechnet worden seien.

Bürgermeister Jürgen Riehle führte aus, dass diese Kosten im Haushalt 2006 abgedeckt seien. Nach einem Gespräch von ihm und Ohmdens Bürgermeister Manfred Merkle bei Landrat Heinz Eininger werden nunmehr 50 Prozent der Baukosten vom Landkreis Esslingen übernommen. Dazu wurde noch ein Zuschussantrag bei der Region gestellt. Diesem aber räumt Riehle "wenig Chancen" ein.

Auch die Kosten für die Straßenbäume von 6000 Euro werden sich nach Einschätzung des Bürgermeisters noch reduzieren. Vor Ort mit den Planern will man eine geringere Anzahl von Bäumen festlegen, nachdem insbesondere der Bestand der Bäume vor der Firma Kammerer teilweise für diesen Streckenabschnitt des Grundstücks ausreichend ist. Ebenfalls, so der Bürgermeister, seien dem Ingenieurbüro günstigere Beleuchtungsvarianten vorgeschlagen worden. Wenn möglich, sollten die gleichen Lampen wie im Baugebiet Ringstraße und in der Rainstraße verwendet werden. Riehle: "Die Kosten werden sich dadurch ebenfalls noch reduzieren."

Eine weitere Tiefbaumaßnahme war die Sickerleistung in der Hirtenstraße. Hier soll zunächst das eingebaute Fremdmaterial wieder raus und eine Auffüllung mit grobem Material erfolgen. Momentan wird es bei einem Schacht bleiben.