Lokales

Behutsamerer Umgangmit dem Tafelsilber ...

Behutsamerer Umgangmit dem Tafelsilber

Anzeige

Zum Artikel "Ein Kleinod geht in die Offensive", im Teckboten vom 29. April:

Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Kirchheim ist attraktiv, richtig! Aber können wir nach der Region rufen, wenn wir gleichzeitig unser Stadtbild zerstören, wie es gerade beim Schweinemarkt passiert? Ist der Rollschuhplatz das nächste? Ist wieder einmal eine Aktion fällig, wie seinerzeit zur Rettung der Kornstraße? In der Marktstraße geht wieder ein Fachwerkhaus verloren.

Klar, wir können nicht in einem Museum wohnen. Aber wir sollten wissen, was wir wollen. Wir brauchen die Aufstellung der schützenswerten Gebäude und Bereiche, wobei es gilt, Ensembles zu erhalten, wie zum Beispiel den Schlossplatz, den Marktplatz, die Max-Eyth- und die Marktstraße, die Reste des Mauerrings. Wenn wir beim Tourismus punkten wollen, müssen wir besser auf unser Tafelsilber aufpassen. Winfried Müller Kirchheim, Aichelbergstraße

Wirklicher Bedarf?

Zum Artikel "Der traditionsreiche Metzgereifachbetrieb Riethmüller schließt zum Monatsende seine Pforten" Nach umfassendem Umbau zieht ein Drogeriemarkt ein", im Teckboten vom 4. Mai:

Schon erstaunlich, dass das Marktforschungsgutachten hier einen Bedarf für einen weiteren Drogeriemarkt sieht, befinden sich doch im Umkreis von 100 Metern schon zwei Pafümerien und zwei Drogeriemärkte. Ist das Gutachten etwa sein Geld nicht wert, oder müssen wir schon froh sein, dass keine Empfehlung für eine kurzlebige Boutique, eine Kneipe oder gar eine weitere Bäckerei gegeben wurde?

Ich vermute ja stark, dass einzig und allein die Frage einer langfristig verlässlichen Mietzahlung entscheidend war und hoffe auf einen umsichtigen und dem Stadtbild zuträglichen Umbau.

Peter Schulz

Kirchheim, Waldstraße

Unsere Leserbriefspalte wurde eingerichtet, um sachliche Lesermeinungen zu Veröffentlichungen in unserer Zeitung zu Wort kommen zu lassen. Die von der Redaktion festgesetzte Obergrenze für den Umfang eines Leserbriefs beträgt sechzig Druckzeilen.