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Beispiele überzeugen

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Zum Artikel "Rotary-Einsatz im Landschaftsschutzgebiet", im Teckboten vom 30. Oktober:

Ich halte die Aktion des Rotary-Clubs zur Pflege von Magerrasenflächen auf unserer Alb für vorbildlich.

Es wäre schön, wenn sich weitere Organisationen, Vereine und so weiter diesem löblichen Tun für unsere heimatliche Natur anschließen könnten. Nur Worte belehren Beispiele überzeugen.

Heinz Dangel

Vorsitzender der

Torfmoor-Schopfloch-Stiftung

Eduard-Mörike-Straße

Bissingen-Ochsenwang

Säuberung wäreschon längst fällig

Zum Artikel "Rechtsradikale Sprüche und Zeichen", im Teckboten vom 16. November:

Farbschmierereien, rechtsradikale Zeichen, Brandanschläge mit ausländerfeindlichem Hintergrund sollten uns im bisher so friedlichen Kirchheim aufhorchen lassen.

Es ist zu hoffen, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden können und sich diese Vorkommnisse nicht wiederholen. Aber es ist auch zu hoffen, dass im Zuge der Säuberungsarbeiten nun endlich die gegen Muslime und Türken gerichteten Schmierereien beseitigt werden, die schon seit etwa acht Monaten die gesamte Breite des ehemaligen Ötlinger Bahnhofs verzieren. Verschiedene Anfragen blieben bisher ohne Erfolg.

Renate Hirsch

Kirchheim, Am Kegelesbach

Kompromissoder Königsweg?

Nach monatelangem Grabenkampf in Sachen Gesundheitspolitik zwischen den immer noch "Schwesterparteien" genannten CDU und CSU kam nun ein Kompromiss heraus, den man mit Fug und Recht nur als den kleinsten gemeinsamen Nenner bezeichnen kann. Eine Gesundheitsprämie von 169 Euro, der Experten keine Kostendeckung zutrauen, die den Durchschnittsverdiener entlasten soll und die vom CSU-Chef postwendend wieder in die "Schublade" verwiesen wird, als Gegenmodell zur Bürgerversicherung der Regierung, die ebenfalls mit vielen Fragezeichen versehen ist: kann dies der Königsweg aus der Misere sein?

Versuchen wir, die Körpersprache der beiden schwesterparteilichen Exponenten vor laufenden TV-Kameras zu deuten. Die eine vom Verhandlungsmarathon sichtbar "ausgemergelt", der andere von hektischem Kopfzucken geprägt und von Versprecher zu Versprecher "stoibernd": wahrlich keine Signale, die von Urvertrauen in den gefundenen Kompromiss zeugten. Vielmehr entstand der Eindruck, dass man im Vorfeld der anstehenden Parteitage und angesichts einer grummelnden Parteibasis quasi zu einer von außen aufoktroyierten Zwangsharmonie oder "Medienehe" verdonnert schien. Daneben verbleibt als Altlast noch der grollende Gesundheitsexperte Seehofer, der bei der entscheidenden Abstimmung die Politik des "leeren Stuhls" betrieb und den Schmollwinkel bevorzugte.

Denkbar schlechte Voraussetzungen also für die Tragfähigkeit dieses Kompromisses, der den Bundeskanzler zum Bonmot des "kreißenden Berges", der nicht einmal ein Mäuschen gebar, hinriss. Den Beweis, dass die Regierung in Sachen Gesundheitspolitik einen treffsichereren Pfeil im Köcher hat als die Opposition, ist sie bisher allerdings schuldig geblieben.

Dr. Ernst Kemmner

Ötlingen, Bergstraße

Warum nurApparatemedizin?

Über die Sonderseite zum Tag der offenen Tür im gemeinsamen Brustzentrum des Kreiskrankenhauses Nürtingen uzn des Paracelsus-Krankenhauses in Ruit, im Teckboten vom 12. November:

Dem sehr informativen Bericht über das gemeinsame Brustzentrum ist zu entnehmen, dass dort für die häufigste Frauenerkrankung, den Brustkrebs, medizinische Leistungen angeboten werden, die dem neuesten Stand der Technik einer umfassenden Apparate-, Chemo- und Pharma-Medizin entsprechen. Es wird darauf hingewiesen, dass Brustkrebs vielfach nur dann heilbar ist, wenn eine optimale medizinische Behandlung in einem Krankenhaus erfolgt, das nach DIN ISO 9001-2000 Qualitätsnormen zertifiziert ist.

Bei der Aufzählung der in dem neuen Brustzentrum zusammen arbeitenden medizinischen Fachdisziplinen fällt allerdings auf, dass die Naturmedizin und die Homöopathie fehlen. Wenn schon von einem fachlich umfassenden Angebot für ein solches medizinisches Leistungszentrum gesprochen wird, sollten diese Behandlungs-Disziplinen eher Berücksichtigung finden, als beispielsweise Friseure, Kosmetiker oder Nordic-Walker. Offensichtlich wird im neuen Brustzentrum des Kreiskrankenhauses Nürtingen ausschließlich an die "harte" Behandlungsmedizin mit Bestrahlungs-Apparaten, Chemo-Therapie und Pharma-Hämmern gedacht, nicht aber an die "sanften" Behandlungsmöglichkeiten der patientengerechten Naturmedizin und Homöopathie, die dazu in vielen Fällen mehr Lebensqualität bringt und die Kosten-Budgets der Krankenkassen weniger belastet. Es ist erstaunlich, dass sich nur die FDP als einzige politische Partei in Deutschland für eine Anerkennung der kostengünstigen Leistungen von medizinischen Naturheilverfahren und Homöopathie bei den Krankenkassen einsetzt. Alle anderen politischen Partien scheinen hiervon nichts wissen zu wollen. Wahrscheinlich sind sie noch zu sehr mit den Pharmakonzernen "verbandelt".

Reiner Wiest

Kirchheim, Ludwigstraße

Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.