Lokales

Beobachtungsabendein der Sternwarte

LAUPHEIM Nachdem es nun früher dunkel wird, bietet die Laupheimer Sternwarte ab Freitag, 16. September, wieder regelmäßig mittwochs und freitags jeweils ab 20 Uhr Beobachtungsabende an.

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Als Schwerpunkt im September werden zwei ungewöhnliche kosmische Wolken im Sternbild Schwan anvisiert, die verblüffend an irdische Formen erinnern. In einer Höhe von bis zu zwölf Kilometern befinden sich die höchsten Wolken der Erde, die Cirrus- oder Federwolken. Weit in den Tiefen des Alls, im Sternbild Schwan, findet man mit den Teleskopen der Laupheimer Sternwarte Wolken, die verblüffend an die filigrane Form irdischer Cirren erinnern. Ebenfalls im Schwan, nicht weit von dessen hell leuchtendem Hauptstern Deneb, kann mit dem Teleskop eine weitere Wasserstoffwolke gefunden werden, die an eine markante irdische Form erinnert: mit dem Nordamerika-Nebel scheint ein Abbild eines ganzen Kontinents in den Kosmos gesetzt zu sein.

Neben diesen außergewöhnlichen kosmischen Wolken werden bei den öffentlichen Beobachtungsabenden die Herbststernbilder erläutert und eine Reihe von Sternhaufen und Galaxien im Teleskop gezeigt.

tf