Lokales

Berg tritt nicht an

Vize-Landrat Berg bleibt in Esslingen

Er wurde als Kandidat für den Mitte des Jahres frei werdenden Landratsposten in Göppingen gehandelt. Und er hat bereits ein Sondierungsgespräch geführt. Doch Matthias Berg hat sich anders entschieden: Der 47-Jährige will Erster Landesbeamter im Esslinger Landratsamt bleiben.

Harald Flösser

Esslingen/Göppingen. Matthias Berg dementiert damit anders lautende Meldungen. Er habe eine Kandidatur in Erwägung gezogen, bestätigt der Jurist. Doch habe er sich in Absprache mit seiner Familie jetzt entschlossen, sich doch nicht für die Nachfolge des Göppinger Landrats Franz Weber zu bewerben. Es sei eine Kombination von beruflichen und privaten Gründen gewesen, sagt der Esslinger Landrats-Vize, der auch als Musiker und Fernseh-Kommentator der Paralympics auf sich aufmerksam macht.

Am 3. April wird der Göppinger Kreistag entscheiden, wer die Nachfolge von Franz Weber antreten wird. Weber ist seit 1985 Chef des Stauferkreises. Die Bewerberfrist endet am 12. Januar. Fünf Interessenten werden derzeit in Göppingen genannt: Edgar Wolff (Freie Wähler), Bürgermeister in Ebersbach, Wolfgang Lützner (CDU), Rathauschef in Süßen, der parteilose Gerhard Ueding, Bürgermeister in Bad Dietzenbach, Rolf Siebert (CDU), Erster Beigeordneter in Nürtingen, und Andreas Hollatz (FDP/Freie Wähler), Leiter des Referats Straßenplanung beim Regierungspräsidium Stuttgart.

Der Göppinger Kreistag besteht aus 65 Mandatsträgern. Die CDU hat 25 Sitze, die Freien Wähler 14, SPD 13, FDP 7 und Grüne 6.

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