Lokales

Betreuung ab Januar 2006 möglich

Der Vorsitzende des Lenninger Netzes, Bürgermeister Schlecht, begrüßte gut 100 interessierte Bürger, die gekommen waren, um sich über den aktuellen Stand des Projektes "Betreutes Wohnen zu Hause" zu informieren.

LENNINGEN In seiner Einleitung zeigte Schlecht auf, dass die Umsetzung des Projektes der erste Schritt im Aufbau einer vernetzten Versor-gungskette für die Altenhilfe ist. Die weiteren Schritte sind das geplante Pflegeheim in Unterlenningen und die Planung von altengerechten Wohnungen in Oberlenningen.

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Ein wichtiger Meilenstein für das Lenninger Netz ist die Besetzung der Koordinationsstelle mit einer qualifizierten Fachkraft. Seit September ist Gabriele Riecker als Leiterin tätig. In ihren Ausführungen machte sie deutlich, worauf es beim "Betreuten Wohnen zu Hause" ankommt: Lebensqualität im Alter zu erhalten und individuelle Lösungen für jeden Betreuungsnehmer zu finden in Kooperation mit den im Lenninger Netz eingebundenen Partnern Diakoniestation Teck und DRK-Kreisverband Nürtingen/Kirchheim. Ältere oder behinderte Bürger sollen so lange wie möglich zu Hause in ihren eigenen vier Wänden leben können, selbstbestimmt und geborgen in ihrem gewohnten Umfeld.

Zur Verdeutlichung des nun verfügbaren Angebotes zeigte Riecker anhand von mehreren Beispielen, wie das "Betreute Wohnen zu Hause", abhängig von der jeweiligen Situation, helfen, betreuen, begleiten und unterstützen kann. Der erste Schritt zur Betreuung durch das Lenninger Netz ist die ausführliche Beratung durch die Koordinationsstelle. Dabei wird festgestellt, welche Defizite bestehen und welche Hilfen benötigt werden. Der zweite Schritt ist dann der Vertragsabschluss, um die Basis für die Hilfe zu gewährleisten. Im dritten Schritt folgt die praktische Umsetzung der Hilfe. Der Mitarbeiter des Besuchsdienstes wird vorgestellt, danach folgen die regelmäßigen, wöchentlichen Besuche. Für alle weiteren Fragen sowie für die Anforderung von Wahlleistungen ist die Koordinationsstelle der zentrale Ansprechpartner.

Für den Besuchsdienst stehen zurzeit 14 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zur Verfügung, für die so genannten sonstigen Dienste 16. Für jeden Teilort und für jeden Dienst gibt es Mitarbeiter. Sie haben sich in den vergangenen Monaten durch den Besuch von Seminaren auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Sie sind jetzt gut motiviert und warten gespannt auf ihre ersten Einsätze.

Das Lenninger Netz ist nun bereit, hilfe- und pflegebedürftige Personen ab 1. Januar 2006 auf der Basis der abzuschließenden Verträge zu betreuen. Wer eine ausführliche Beratung wünscht oder sonstige Fragen zum "Betreuten Wohnen zu Hause" hat, kann Gabriele Riecker ansprechen. Das Büro des Lenninger Netzes befindet sich im Bürgerhaus im Bahnhof Unterlenningen, Bahnhofstr

aße 10, Telefon: 0 70 26/37 01 98. Gabriele Riecker ist dort jeden Montag von 10 bis 12 Uhr oder nach Vereinbarung erreichbar.

pm