Lokales

Betriebsplan fürden Wald gestutzt

WEILHEIM Ein Minus von gut 34 000 Euro wird der Weilheimer Wald im kommenden Jahr voraussichtlich bescheren. Den ursprünglich vorgelegten Betriebsplan für den Stadtwald mit einem weit höheren Zuschussbedarf hatte Bürgermeister Bauer Revierförster Markus König zurückgegeben. "Wenn wir überall sparen müssen, dann auch beim Wald", betonte der Rathauschef in jüngster Gemeinderatssitzung.

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Angesichts des Preisverfalls nahm König kein Blatt vor den Mund: "Die Stimmung im Wald ist mies." Die stark nachgefragte Eiche sei in Weilheim kaum vorhanden. Im kommenden Jahr sollen 1430 Festmeter Holz vorrangig in den Distrikten Wolfscherre und Unterdiebel eingeschlagen werden. Die Hälfte der Einschlagsmenge entfällt auf Nadelstammholz. Die Bäume sollen jedoch nur gefällt werden, wenn der Verkauf zu angemessenen Preisen gesichert ist. Insgesamt ist die Pflanzung von 2300 Fichtensetzlingen auf 0,7 Hektar vorgesehen.

Wie König betonte, sei es der richtige Weg gewesen, den Wald zertifizieren zu lassen. "Die Firmen fragen nur noch zertifiziertes Holz nach." Der Gemeinderat segnete den Plan einstimmig ab.

ank