Lokales

Bilanz nach einem Jahr

Die Frauen der Kirchheimer Frauenliste trafen sich am Wochenende zu ihrer jährlichen Klausurtagung um Bilanz zu ziehen, die Eckpunkte ihrer weiteren politischen Arbeit festzulegen und über den Haushalt 2006 zu beraten. Kritisch diskutiert wurde auch der Begriff des "Gender Mainstreaming".

KIRCHHEIM Nach dem ersten Jahr Mitgliedschaft im Gemeinderat berichteten die Gemeinderätinnen Dr. Silvia Oberhauser und Birgit Müller dem Gremium über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen.

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Es zeigte sich, dass demokratisches Handeln auch auf Gemeinderatsebene ein zähes Ringen um Mehrheiten bedeutet. Dennoch lohnt sich der Einsatz. Es wurden und werden Projekte unterschiedlichster Art und Größenordnung verfolgt, die alle der Grundidee dienen, die Lebensumstände in Kirchheim für alle Bürger noch weiter zu verbessern, zum Beispiel die "nette Toilette", mehr Grün- und Erholungsflächen in der Stadt, die Erhaltung von Familien-Bildungsstätte und Volkshochschule sowie die Unterstützung für den Ausbau der Schulen als Ganztagsschulen.

Nach einem Impulsreferat von Dr. Iris-Patricia Laudacher setzten sich die Anwesenden kritisch mit dem Begriff des "Gender Mainstreaming" auseinander. Es wurde erkennbar, dass die Gleichstellung der Geschlechter aus den unterschiedlichsten Gründen auch heute noch immer sehr schwer zu verwirklichen ist.

Der Hauptgegenstand der intensiven Beratungen war der Haushaltsentwurf für 2006. In Arbeitsgruppen wurde das Zahlenwerk des Verwaltungs- und Vermögenshaushalts untersucht und seine möglichen Auswirkungen diskutiert. Die Ergebnisse dieser Beratungen werden in die Haushaltsrede der Frauenliste vor dem Gemeinderat einfließen.

eb