Lokales

Bildung als höchstes Gut

Das Kreiskuratorium für Weiterbildung im Landkreis Esslingen hat zu den Kürzungen des Landeszuschusses für die Weiterbildung Stellung genommen. Es fordert einstimmig, dass die Kürzungen zurückgenommen werden und das Land seiner Verpflichtung zur Förderung der Weiterbildung nachkommt.

KREIS ESSLINGEN Betroffen von den Kürzungen sind die Volkshochschulen, die Familien-Bildungsstätten und die kirchlichen Bildungswerke. Das Gremium hat sich mit der wissenschaftlichen Studie von Professor Dr. Tippelt aus München zum Thema "Weiterbildung und soziale Milieus" auseinandergesetzt. Auch im Hinblick auf diese Studie weist das Kuratorium mit Nachdruck darauf hin, dass nur mit staatlicher Förderung die entsprechenden Zielgruppen von Weiterbildung erreicht werden können. Eine Gesellschaft, die sich wirtschaftlich und als Gemeinwesen weiterentwickeln müsse, sei auf die dauernde Qualifizierung aller Mitglieder angewiesen. Zur Qualifizierung zählen neben der beruflichen Bildung insbesondere die Familienbildung sowie die religiöse und politische Bildung. "Bildung ist unser höchstes Gut", so Christoph Tangl, Vorsitzender des Kreiskuratoriums.

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Im Kreiskuratorium für Weiterbildung sind neben Familien-Bildungsstätten, kirchlichen Einrichtungen und Volkshochschulen auch die Kreishandwerkerschaft, die IHK, der DGB, das DRK und Einrichtungen der beruflichen Bildung vertreten.

pm