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Bildungssystemim Wettbewerb

ESSLINGEN Ein Hochlohn- und Hochpreisland mit teuren Sozialsystemen wie die Bundesrepublik Deutschland muss Produkte herstellen, die besser, innovativer und attraktiver sind als die der Konkurrenten. Dies setzt aber voraus, dass deutsche Auszubildende, Gymnasiasten und Akademiker besser sein und mehr können müssen als andere. Das "Esslinger Podium", die traditionelle Gemeinschaftsveranstaltung von IHK-Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen, SüdwestMetall Bezirksgruppe Neckar-Fils, Katholischem Dekanatsverband Esslingen-Nürtingen und Evangelisch-Sozialer Arbeitnehmerschaft geht am Samstag, 19. Februar, der Frage nach, ob das deutsche Bildungssystem diesen Anforderungen noch gerecht wird.

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Günter Ederer, mehrfach ausgezeichneter TV-Publizist, hat zusammen mit Prof. Dr. Dieter Lenzen, Rektor der Freien Universität Berlin, das Zukunftsprojekt "Bildung neu denken" fürs Fernsehen aufbereitet; beide werden Wege zu einer nachhaltigen Reform aufzeigen. Dr. Peter Speck, Personalleiter der Festo AG & Co., schildert aus der Sicht eines erfolgreichen, weltweit tätigen Unternehmens, wo in Deutschland der Schuh drückt. Und Elvira Tiefenbrunner-Brandt, Rektorin in Neuhausen, gibt einen ungeschminkten Bericht von der Basis. Das Generalthema beschäftigt sich auch mit den Bildungsfinanzen.

Die Veranstaltung am 19. Februar findet von 9 bis 13 Uhr im Zentrum Zell in Esslingen-Zell statt. Interessenten können Einladungen bei der IHK-Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen, Telefon: 0711/39007-21, E-Mail-Adresse: christina.huebl.esnt @stuttgart.ihk.de oder bei den Mitveranstaltern anfordern.

pm